365 days

and nights, for sure.

One year ago today my wife woke me up around half past one at night and said, “honey, we’d better go.”
The rest is history, his story, now part of my (his)tory and brings
tears to my eyes just thinking about it. Joy, happiness, bliss. Simply
put, never in that year, neither when he wouldn’t stop crying, nor at
2am, 3am and 5:30am, did I think, geez, what have I gotten myself into.
When I get home from work I actually enjoy focusing my energy on him,
he winds me down in a second.
Thank you, and thank you.

Auto-Banane-Klatschen

Eine sehr gute Headline wie ich finde. Kurz vor seinem ersten Geburtstag startet Junior richtig durch. Letzte Woche konnten wir “Auto” als erstes Wort identifizieren. Und nachdem er sich bisher auf den von uns gegebenen Hinweis – Banane – zielsicher umdrehte und auf die Obstschale mit den Bananen zeigte, antwortet er nun unmissverständlich “Baahaaane” zurück. Und quittiert seine vollen Backen mit einer Runde Applaus für sich selbst.
Immer wieder frage ich mich, warum Mann freiwillig auf diese Momente verzichten würde? Zum Glück muss ich das nicht beantworten.

Elternzeit nützt Kindern

Der Spiegel wollte uns gestern eines besseren belehren, mit der Überschrift “Elternzeit nützt Kindern nichts“, das gute daran – dem Artikel – ist jedoch das Aufzeigen, was mit unserem Land nicht in Ordnung ist. Begründet wird das Fazit mit “breit angelegten Studie”, nach der es auf die spätere berufliche Entwicklung der Kinder keinen Einfluss hat, ob die Eltern zwei, zehn oder 36 Monate zu Hause bleiben.

1. Hier wird die falsche Frage gestellt
2. Elternzeit ist begrifflich höchst irreführend, da man mit Elternzeit die Neuregelung ab 2007 assoziert. Früher, die Zeit betreffend auf die sich die Studie bezieht, nannte man das Erziehungsurlaub.

Zurück zu 1: die falsche Frage? Ja, denn wer in Gottes Namen hat denn gesagt, dass das Ziel von Erziehungsurlaub ist, dass es Kindern später in der beruflichen Entwicklung besser geht? Kann mir jemand diesen Zusammenhang erklären? Ich dachte ich sei zuhause geblieben, um eine gute Vertrauensbasis zu meinem Sohn aufzubauen, Zeit mit ihm zu verbringen, damit er sich an mich, ich mich an ihn und wir uns an die große Welt gewöhnen können? Grundvertrauen. Eltern sein. Offensichtlich lag ich damit falsch, offensichtlich war das für die Katz, mein Chef wird sich ärgern, dass ich die drei Monate zuhause blieb, ihm fehlte und meinem Sohn nichts genützt habe. So etwas im Spiegel? Und, muss ich wundern, dass dieser Artikel im Ressort Wirtschaft erschienen ist?

Hoch-Zeit

Immer am Abend, meist so gegen 18:20 Uhr. Dann können die Nachbarn an einem interessanten Schauspiel teilhaben. Ich komme nach Hause, stelle mein Fahrrad ab und strahle schon. Meist wartet Jakob schon am Wohnzimmerfenster (gehalten von seiner Mutter) und guckt. Wenn er mich erkennt, fängt er an zu strahlen. Dann winke ich. Er lacht. Dann spiele ich mit ihm Verstecken. Er kreischt vor Vergnügen. Das geht dann ein paar Mal so und wenn ich durch die Wohnungtür komme, ist der Stress des Tages schon fast vergessen – freitags klappt das am Besten.