Klout might be worth watching after all

So far I couldn’t care less about Klout. I thought it was a silly game, at best a tool invented for Social Media Consultants. But last week I listened to This Week in Venture Capital with guest John Frankel, an early investor, and he said some interesting things I didn’t know.

  • You can curate your own “this is me in the social web”-page, SEO-friendly obviously, curated by you. Basically your aggregated output but managed. If you don’t want your cooking pictures or cat pictures as part of what defines you, you can take them off of that page.
  • The API actually provides the Klout score not only as overall score but per category. I didn’t know this and I think it helps much more if you can trust to find an influencer in wine or movies or music than go just for people that generally have a high Klout score.
  • There is a quite practical advantage in having a Klout score as it is yet another way to discern if an email sender address is spam or real. Gmail (rapportive) or Bing offer or will offer to display Klout score next to the email address. Many emails in your spamfolder will have a score of zero but if you see one with a score of 50 you might want to look twice.

Coupled with Frankel’s comment that the vision of the company is much bigger, that they are in the 1st inning of their game, the points above lead me to at least have a look at the product every once in a while. Maybe Klout solves a problem after all.

Trends 2012: kuratierte Linksammlung

Im vergangenen Jahr habe ich – leider nicht auf meinem eigenen Blog – zwei ausführliche Artikel über das Jahr 2011 geschrieben, quasi häppchenweise kuratiert. In der Zwischenzeit ist viel passiert, das Blog nicht mehr online und ich habe auch nicht mehr ganz so viel Zeit. Daher kommt für dieses Jahr lediglich ein Sammlung der Links die ich gelesen habe. Ich schlage vor, sie schauen sich das mal an! In no particular order:

 

 

Amazon Kindle Zitate sharen

Wieder ein Update, dass an mir vorbeigegangen war. In der aktuellen Kindle iPhone App kann man jetzt die Zitate direkt mit Twitter und Facebook sharen.

Verlinkt wird hierbei zur wenig bekannten Kindle Zitate Webseite.

Diese Seite ist leider aus Social Aspekten nicht da, wo sie sein müsste, bzw. einfach schlecht designt, aber man kann erahnen, dass da mal mehr draus wird. “Alle Zitate aus diesem Buch”, “Alle Zitate von Sebastian”, und anhand meiner Emails kann ich sehen, dass man einzelnen Lesern wohl auch folgen kann. Wo das geht ist mir allerdings nicht ganz klar…
Aber: Fortschritt!

Wie jetzt, Social Media ist doch nicht das Allheilmittel der modernen Kommunikation? #pepsi

Die Nutzung von Facebook, Twitter, Foursquare etc. in der Kommunikation ist in den letzten 2-3 Jahren stark professionalisiert worden. Die einen verstehen Social Media als weiteren Kanal neben Print, TV, Radio etc, die anderen sehen es als Basis für eine neue kundenorientiertere Kommunikation. (Kunde des Unternehmens, nicht Kunde einer Agentur)

Die Lernphase ist dabei noch nicht abgeschlossen. Ein Angestellter von New Media Strategies hat versehentlich einen privaten Tweet (inkl. ‘fucking’) vom Chrysler Twitter-Account getweetet, schwups, kann ja mal passieren (darf aber nicht, dazu hat unterschiedliche Twitter-Apps), als Folge arbeitet weder der (oder die) Angestellte noch für New Media Strategies noch New Media Strategies noch für Chrysler.

Die New Jersey Devils, Eishockeyclub aus der amerikanischen Profiliga NHL, haben mit Fans einen “Social Media War Room” eingerichtet (via Thomas Knüwer). Fans kommunizieren mit Fans über die gängigen Plattformen, der Grad der Steuerung durch Profis und Entlohnung ist unklar.
Was wirklich interessiert sind natürlich die “großen” Fälle. Gern wird die Old Spice-Kampagne angeführt, obwohl der Erfolg schwer einzuschätzen ist, weil es “klassische” Unterstützung gab, nicht zuletzt die Schaltung eines SuperBowl-Spots. Mehr Aufschluss bietet da schon die Pepsi-Refresh-Kampagne. Im vergangenen Jahr entschied sich das Unternehmen Pepsi ausschließlich über Social Media anzugehen,

It canceled its annual Super Bowl advertising. It diverted tens of millions of dollars from traditional advertising to create the “Pepsi Refresh Project.”Pepsi Refresh was an online social media initiative in which Pepsi gave out 20 million dollars. They also spent many millions more in support of this initiative.

Nun berichtet The Ad Contrarian über das Ergebnis, und Ernüchterung macht sich breit:

It has been a disaster.

  • Last week, The Wall Street Journal reported that Pepsi-Cola and Diet Pepsi had each lost about 5% of their market share in the past year.
  • If my calculations are correct, for the Pepsi-Cola brand alone this represents a loss of over $350 million. For both brands, the loss is probably something in the neighborhood of 400 million to half-a-billion dollars.
  • For the first time ever Pepsi-Cola has dropped from its traditional position as the number two soft drink in America to number three (behind Diet Coke.)
  • In 2010, Pepsi’s market share erosion accelerated by 8 times compared to the previous year.

Den Artikel sollte man sich mal in Ruhe durchlesen, dann tief durchatmen und den Kontext sehen. Hinterher ist man immer schlauer, aber dieses Ergebnis verwundert jetzt auch nicht, oder? Kommunikation muss ein rundes Bild ergeben. “Engagement” gehört dazu, aber auch verkaufsfördernde Maßnahmen an den richtigen Stellen. Der Mix machts.

Also, back in the trenches!

PS: Und wer mag kann noch lesen, wie ein Nordstrom-Mitarbeiter Twitter nutzt, um Kundenbeziehungen aufzubauen und dabei Hemden verkauft.

Links in eigener Sache

Nach einem Wochenende in Dithmarschen war dies eine volle Woche, nicht nur wegen der Verlängerung der AKW-Laufzeiten.
Montag ist endlich eine neue Folge des Social Media PReview Podcast Mittagstisch online gegangen.
Freitag davor habe ich einen Artikel über Creative auf YouTube für das WBN:DIGITAL geschrieben, ausgelöst wegen der Tipp-Ex-Werbung.
Und schließlich gestern auch für das selbe Blog ein kleiner Einblick in meine Lieblings-iPhone-Apps.