Review: Groovebug iPad App

Groovebug aims to solve (or help) the issue of musical serendipity in the iPad way. I like this, so I will probably like this, and I get nicely done biographical info on the artist, preplays on music (all the tracks available in iTunes, yes, the app makes money via affiliate), and videos (YouTube).

Groovebug solves the iPad factor very nicely, but has issues when it comes the other two parts. Videos via YouTube can sometimes be very, let’s say, demanding on the eyes and ears. And the important serendipity stuff – I like this, so I’ll probably like that – should be done with one of those music finders that is already out there, e.g. Music Map. I suspect that they offer curated lists at the moment, for suggesting similar artists they have vetted, put affilliated tracks against and chosen appropriate videos for. That makes sense to ensure a good first experience, but has it’s limits. There are most likely more than the 23 bands listed in the genre Nu Metal, more than 21 in Funk Metal. Chances are that I already know the mainstream answers to the trivia question “name a funk metal” band and am looking to expand my horizon.

But, I am hopeful that future updates will solve some of the issues, this could be a fun app for the couch surfing ;-)

 

Secondary screens sind nicht primary screens!

Es ist leider schon spät und ich bin zu faul über entsprechende Übersetzungen für den Titel nachzudenken, Vorschläge sind willkommen.

Dank Blog- und Twitter-Posts der Third Wave-Crew denke ich diese Woche viel über Secondary Screens nach. Diese verstehe ich als stützende, nicht-ablenkende Displays. Dort sieht man zum Beispiel das Wetter am morgen, oder die Uhrzeit, oder Verkehrsinformationen, oder die Status-Meldung vom Chef.

Das iPad fühlt sich noch neu an, ich muss den besten Nutzen im Büro und zu Hause (abgesehen von Surfen und Kinder-Apps) noch erforschen. DisplayPad und Splashtop könnten Lösungen sein, um aktuelle Arbeit mit zu nehmen, aber was kann das iPad beim Frühstück, in passiver Form? Wetter? Baustellen in Hamburg? Der Schlüssel ist tatsächlich herauszufinden, was passiv funktioniert. Beim Frühstück ist der primäre Screen das Frühstück mit den Kindern, das will ich nix hin- und herschieben.

Diese Unterscheidung ist extrem wichtig und die Gefahr dies zu verwechseln ist groß. Beispiel Verkehrsampel. Viele Autofahrer gucken beim abbiegen zuerst auf die Ampel; schauen, ob grün oder rot angezeigt ist und wenn es rot ist, dann wird erstmal Stunk gemacht, statt tatsächlich zu gucken, ob Menschen die Straße überqueren.

Diese Dissonanz zwischen den Screens gilt es zu vermeiden, gerade wenn man als Werbetreibender vielleicht auch versucht, den einen oder den anderen Screen zu erobern. Unterstützung, nicht Konkurrenz.

Online Fotostrategie gesucht

Es ist scheinbar knapp zwei Jahre her, dass ich zum ersten Mal bemerkte, dass ich keinen Plan mehr habe wenn es um das wo und warum von Photos geht. Dailybooth gibt es noch, aber gerade so, flickr – tja, aber inzwischen gibt es Dinge wie Instagram, Path, Color, Imageloop, wenn man will auch Facebook, Tumblr und Posterous und ich frage mich, was mach ich mit meinen Fotos? Wo sollen die leben, in welchem Zusammenhang, wie öffentlich?

Ich denke ich werde dies in den nächsten 14 Tagen mal dezidiert untersuchen und quasi eine Strategie entwickeln. Wer dazu eine Meinung hat oder gar etwas schreiben möchte, nur zu.

Groupon. Now. Oder auch nicht. Hautsache billig.

Igor schätzt die Groupon App als wegweisend ein, spätestens jetzt sollte man sich mal mit dem Thema befassen. Zwar bin ich erst seit dieser Woche zahlender Groupon-Kunde (den Brillen-Deal konnte ich mir nicht entgehen lassen, 100 EUR für 10 EUR), aber über Groupon Now habe ich schon einmal geschrieben. Interessanterweise heißt die App zwar Groupon Now, verfügt aber noch nicht über die beiden angekündigten Features “bored” und “hungry”. Dies kann entweder mit dem mangelnden Netz an teilnehmenden Restaurants in Deutschland liegen oder daran, dass man im ersten Schritt mit der App noch mehr Kunden gewinnen will. Und mal ehrlich, wer kann denn bei diesen Deals schon “nein” sagen. Das Prinzip ist das gleiche wie bei den Gutscheinheften für 30 Euro – die meisten der Gutscheine werden nicht eingelöst, allein deshalb lohnt sich das Geschäft.

Und während Groupon in den USA 30% der ausgegebenen Gutscheinsumme kassiert (auch von den nicht eingelösten), sehen Deals in Europa wohl so aus, dass die nicht eingelöste Summe komplett bei Groupon bleibt (Link zu Gawker, weil der WSJ-Artikel nur für Abonnenten ist):

In America, a typical Groupon deal would be this: your business sells, for example, 300 coupons at $50 each, for a total of $15,000; Groupon takes a 30% cut, $4,500, and the business gets the rest of the money. If any customers fail to redeem their coupons, well, too bad for them.

But in Europe, the WSJ reports, the deal for businesses is even worse—because Groupon keeps 100% of the money from any coupons that don’t get redeemed. In other words, if you buy that $50 coupon to Store X and forget to use it, Store X doesn’t see a penny of that money; Groupon gets all of it.

Die Frage, ob die Konsumenten jetzt aus Rücksicht auf die Unternehmen mit Boykott reagieren sollen, stelle ich jetzt nicht, ein jedes Unternehmen kennt die Bedingungen vorher.

Vielmehr bin ich schon jetzt auf dezidiert Zahlen aus Deutschland gespannt, und sobald dann die beiden noch fehlenden Features integriert sind, auf den Wachstumssprung – es mögen nicht viele Leute “I’m bored” klicken, aber “I’m hungry” wird insbesondere an Flughäfen und Bahnhöfen sehr gut funktionieren.

15 Apr 2011, 1:46pm
Tech:
by Sebastian

1 comment

  • Tweetbot – es ist noch nicht zu spät für gute iPhone Apps

    “Ich habe eine Idee für eine iPhone App…”
    “Guck mal, das gibt’s schon.”
    “Ach schade, na dann was anderes.”

    Der iPhone Markt scheint gesättigt, bei vielen, vielen Fragen kann man sagen, “there’s an app for that”. Jetzt sind die wirklich Kreativen gefragt – entweder die Fähigkeiten des Geräts neu zu kombinieren und dabei unerwartetes rausholen, oder bestehende Lösungen komplett zu hinterfragen.

    Enter Tweetbot, eine neue Twitter-App. Ich weiß nicht wie viele Twitter-Apps ich schon ausprobiert habe, Echofon, Twittelator, Tweetie, Tweetdeck, Ubertwitter, uvm, zu letzt habe ich die offizielle Twitter-App genutzt, mit der ich bis zum letzten großen Update auch sehr glücklich war.

    Gute Reviews von Tweetbot findet man hier, hier, hier und hier, zusammen gefasst würde ich sagen, dass die 1,59 Euro wohl investiert sind. Einziger Wermutstropfen sind fehlende Push-Notifications, und das muss man sich auch nicht schön reden, wie die Macher das versuchen:

    Does Tweetbot have push notifications?
    Tweetbot currently has push notification support via Boxcar. Download Boxcar for free on the App Store and create a free Boxcar account. Then just sign in with your twitter account, select Tweetbot as the client you are using, and configure which notifications you want to receive.

    Die Antwort ist schlicht nein.
    Aber dennoch: Anschauen und staunen – Apps sind praktisch noch in den Kinderschuhen, da wir noch einiges Schönes auf uns zu kommen.

    Wunderlist – app du jour

    Als ich das letzte Mal über Apps schrieb, war Action Method Online mein Listen-Tool des Tages und ich war sehr glücklich damit. Bis mir klar wurde, dass man leider nicht so ganz sauber kommuniziert wie es sein könnte und ich es für meinen Ablauf nicht wichtig genug fand, um dafür Geld zu zahlen. (ich dachte, 50 items währen kostenfrei. richtig ist: die ersten 50 items sind kostenfrei!)

    Es folgte also erneut ein Phase mit Papier, was super funktionierte. Wunderlist hatte ich mir mal im Vorbeigehen angeschaut, aber erst nachdem Igor schrieb, dass er es nutzt, habe ich mir ein Konto angelegt (wie inzwischen 500.000 Benutzer) und mal rumgespielt.

    Wunderlist ist sehr simpel, die achso schwierige Synchronisation (hello Things ;-)  ) wurde mit einem Sync-Button gelöst und funktioniert (bis auf einen Hick-Up) super. Da mein Papiermodel auch sehr einfach ist – to-do aufschreiben und später durchstreichen – ist für mich das Feature-Set was darüber hinaus geht nicht ganz so relevant, aber die rote Ziffer mit der Anzahl der heutigen to-do’s tut schon ihre Wirkung.