16 Dec 2008, 1:17pm
Familie
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  • Sie wachsen ja so schnell, die Kleinen

    Jetzt ist der Bub schon 16 Monate alt. Jaja, wir sind noch in dem Stadium, wo wir Monate zählen.
    Viel ist passiert, zuerst schlief er beim Staubsaugen, dann hatte er eine Phase, wo er schreiend wegkrabbelte, dann schreiend auf den Staubsaugerhalter zu (um in den Arm genommen zu werden), jetzt macht er praktisch mit und ist beleidigt, wenn wir das Gerät aussschalten. So ist das eben. Vor ein paar Wochen hatte er sein erstes öffentliches Coming-Out, mal schauen, ggf. gibt es dann jetzt auch mehr Fotos.

    26 Oct 2008, 10:14pm
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  • Kontrolle

    Ich habe in letzter Zeit mal wieder einiges über Weiterbildung gelesen, vor allem die eigene. Oft geht es ja darum, Kontrolle für sein Leben zu ergreifen, also Dinge in die eigene Hand zu nehmen. Wie war.
    Seit dem ersten Zahn, putzen wir Junior jeden Abend die Zähne, mit so einer Fingerbürste. Seit knapp vierzehn Tagen hat er eine Miniaturerwachsenenbürste. Ich lass’ sie ihn halten, wenn ich die Paste auf tuappliziere. Und heute hab ich sie ihm einfach mal in die Hand gedrückt. Und er hat geputzt. Und war stolz.

    Und ich erst.

    18 Oct 2008, 12:55pm
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  • Neue Haushaltshilfe

    Endlich müssen wir nicht mehr alles allein machen. Unsere Unterstützung ist zwar etwas kleinwüchsig, aber wir sind hoffnungsvoll, dass es nach einer gewissen Einarbeitungsphase rund geht. Die Bedienung des Trockners klappt schon eindrucksvoll, selbst einhändig, links wie rechts (Matthäus in the making).
    Zurzeit landet zwar noch alles im Trockner – Flusenbürste, saubere Geschirrhandtücher aus der Kiste unten im Schrank – aber Geschirrhandtücher müssen ja auch trocken sein, die Richtung stimmt also…

    15 Aug 2008, 4:03pm
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  • 365 days

    and nights, for sure.

    One year ago today my wife woke me up around half past one at night and said, “honey, we’d better go.”
    The rest is history, his story, now part of my (his)tory and brings
    tears to my eyes just thinking about it. Joy, happiness, bliss. Simply
    put, never in that year, neither when he wouldn’t stop crying, nor at
    2am, 3am and 5:30am, did I think, geez, what have I gotten myself into.
    When I get home from work I actually enjoy focusing my energy on him,
    he winds me down in a second.
    Thank you, and thank you.

    4 Aug 2008, 10:17pm
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  • Auto-Banane-Klatschen

    Eine sehr gute Headline wie ich finde. Kurz vor seinem ersten Geburtstag startet Junior richtig durch. Letzte Woche konnten wir “Auto” als erstes Wort identifizieren. Und nachdem er sich bisher auf den von uns gegebenen Hinweis – Banane – zielsicher umdrehte und auf die Obstschale mit den Bananen zeigte, antwortet er nun unmissverständlich “Baahaaane” zurück. Und quittiert seine vollen Backen mit einer Runde Applaus für sich selbst.
    Immer wieder frage ich mich, warum Mann freiwillig auf diese Momente verzichten würde? Zum Glück muss ich das nicht beantworten.

    20 Jul 2008, 1:33pm
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  • Elternzeit nützt Kindern

    Der Spiegel wollte uns gestern eines besseren belehren, mit der Überschrift “Elternzeit nützt Kindern nichts“, das gute daran – dem Artikel – ist jedoch das Aufzeigen, was mit unserem Land nicht in Ordnung ist. Begründet wird das Fazit mit “breit angelegten Studie”, nach der es auf die spätere berufliche Entwicklung der Kinder keinen Einfluss hat, ob die Eltern zwei, zehn oder 36 Monate zu Hause bleiben.

    1. Hier wird die falsche Frage gestellt
    2. Elternzeit ist begrifflich höchst irreführend, da man mit Elternzeit die Neuregelung ab 2007 assoziert. Früher, die Zeit betreffend auf die sich die Studie bezieht, nannte man das Erziehungsurlaub.

    Zurück zu 1: die falsche Frage? Ja, denn wer in Gottes Namen hat denn gesagt, dass das Ziel von Erziehungsurlaub ist, dass es Kindern später in der beruflichen Entwicklung besser geht? Kann mir jemand diesen Zusammenhang erklären? Ich dachte ich sei zuhause geblieben, um eine gute Vertrauensbasis zu meinem Sohn aufzubauen, Zeit mit ihm zu verbringen, damit er sich an mich, ich mich an ihn und wir uns an die große Welt gewöhnen können? Grundvertrauen. Eltern sein. Offensichtlich lag ich damit falsch, offensichtlich war das für die Katz, mein Chef wird sich ärgern, dass ich die drei Monate zuhause blieb, ihm fehlte und meinem Sohn nichts genützt habe. So etwas im Spiegel? Und, muss ich wundern, dass dieser Artikel im Ressort Wirtschaft erschienen ist?