Gründe pro Baugemeinschaft gesucht? Bitte sehr
Inzwischen wohnen wir 7 Monate hier. Das folgende Beispiel hätte aber auch in Monat ein passieren können – denn wir kannten uns ja schon über 2,5 Jahre beim Einzug. Die Hausgemeinschaft, die sonst oft nach Jahren nicht da ist, zog gemeinsam mit uns ein.
Eine Bewohnerin war krank musste ins Krankenhaus, der Mann unterwegs, das kleine Kind da. Lösung:
Frau A fährt die Kranke, der Sohn von A geht zu B bis der Vater nach Hause kommt. das Kind der Kranken geht zu Partei C, bis der Mann der Kranken nach Hause kommt. In drei Minuten organisiert, ohne Probleme, schnell wird noch eine Tasse Reis mehr gekocht.
Urlaub mit dem fast Zweijährigen
Merlix’ Blick in die Glaskugel hatte mich nur ein bisschen abgeschreckt, denn auch wir haben nur wenige Monate vor dem zweiten Geburtstag noch die Chance genutzt, Junior zu seinem zweiten Flug und ersten Stempel zu verhelfen: Israel
Dank Tuifly.com war das ganze günstig, mit deutlich einfacheren Sicherheitskontrollen zu bewältigen als bei El-Al oder Israir und insgesamt ein gutes Flugerlebnis. Abflugszeiten waren einmal um 21 Uhr und einmal 1.30 Uhr, so dass der kleine die meiste Zeit geschlafen hat. Ansonsten war unsere Devise, das kriegt er schon hin.
Und so war es dann auch: Seine Tags für Tel Aviv waren Meer, Welle, Laut, Wau-Wau und Roller. Die Zeit am Strand hat er genossen, den Mittagsschlaf auch, wir haben entweder auch geschlafen oder gelesen – oder er schlief dort, wo wir gerade waren, z. B. im Museum Tel Aviv. Viel trinken und vor allem trinken lassen: Seit dem Urlaub trinkt er perfekt aus dem Becher, gern auch mal einen Becher Limonade (dort hausgemacht) auf ex.
Natürlich gab es Zeiten, in denen er aufgedreht war, da haben wir ihn sich abdrehen lassen, wir hatten ja nichts vor. Spät essen gehen war kein Problem; wir wollten vermeiden um 19 Uhr (normale Schlafengehzeit) immobil auf dem Zimmer zu sein. Ergo mitgenommen, mitgegessen und auf dem Nachhauseweg eingeschlafen. Das war an fast allen Tagen so, er hat sich zurück in Deutschland nach zwei Tagen wieder zurückgestellt, wobei man der Fairniss halber sagen muss, am zweiten Tag zurück hat er morgens aus-, mittags eine Stunder länger und abends nochmal früher geschlafen, da gab es also Nachholbedarf.
Jerusalem war ebenfalls klasse, die unterschiedlichen Sounds am Markt oder während der Rufzeiten der Muezzin haben ihn fasziniert. Am Ende hat er wie wir mittags sein Fladenbrot gerissen und in den Humus getunkt. Die Hochzeit (der eigentliche Reiseanlass) war etwas lang, da war gegen 20 Uhr Ende seiner guten Laune, aber das war nur verständlich. Sein erster Sleep-over (auch noch mit einem Mädchen) verlief problemlos, wir hatten sogar noch etwas zu lachen: Beide Kids ins Bett gebracht, alles ruhig, wir harren, ob das so bleibt. Junior ist noch nicht so weit, gibt laut. Nochmal. Darauf dann ein festes hebräisches “halts Maul” aus dem anderen Bett, das hat sich dann ein paarmal wiederholt, was haben wir gelacht…
Die Rückreise war etwas anstrengend, weil später Abflug und Junior hatte nicht wirklich Lust, vorher zu schlafen: das Kind bis 12 uhr nachts zu bespaßen ist dann mal ein anderer Schnack…
Alles in allem aber Tage wie alle anderen auch. Einfach machen, die kleinen machen schon mit. Und Riesenentwicklungssprünge!
Diese Woche im Angebot
Aufregende Woche.
Weichen werden gestellt, Junior übernachtet das erste Mal ohne Eltern, Christiane ist in Berlin, um mit ihren Kollegen das Friedensgutachten 2009 vorzustellen, ab morgen bin ich in München auf der Intersolar (Kunde).
Daher gibt es hier nur Wiederholungen:
Bitte unbedingt die Online-Petition unterzeichnen, ausreichend Gründe dafür findet ihr bei netzpolitik.
Wenn sich wieder mal alles ändert
Junior macht wieder große Sprünge. Heute hat er das erste Mal die Situation ausgenutzt, dass zwei Stäbe am Bettchen nicht an ihrem Platz waren, und empfing uns nach seinem Nickerchen statt mit Geschrei in der Mitte seines Zimmers stehend. Damit ist dann wohl auch die Ära Schlafsack vorbei, denn es ist etwas gefährlich, ihn sackhüpfend auf die Reise zu schicken.
Gleichzeitig haben wir den Sitzbügel von seinem TripTrap-Stuhl abgebaut, er ist lang genug und benimmt sich auch so, wir werden sehen, ob das klappt oder nicht.

(Foto vom Tag der Amtseinführung von B. Obama)

Papa, du machst das nicht richtig
Kinder überraschen einen immer wieder. Ein schöner Allgemeinplatz. Also mein Junior mich jedenfalls. Vorgestern nach seinem Bad war es nötig, die verursachte Flut zu beseitigen. Ich also den Moplappen genommen, hingekniet und los (das Bad ist sehr klein). Junior kommt, im Schlafanzug, barfuß, guckt sich die Situation an und geht. Ich mache weiter. 10 Sekunden später tippt er mir auf die Schulter und präsentiert mir stolz die Stange, die normalerweise mit dem Lappen benutzt wird. Logisch, so kennt er das. Außerdem kann er dann helfen…
Es ist vollbracht, jetzt Bett
Seit einigen Monaten in Vorbereitung, ging Donnerstag ein Werbespot auf Sendung, den unsere Agentur sich ausgedacht hat.
Dazu habe wir uns eine Webseite ausgedacht und seit Weihnachten mit @sebaso und @langalex umgesetzt. Die letzte Woche war noch einmal Crunchtime, insbesondere da die Familie krank zuhause war. Nun ist Wochenende, und meine Nase trieft. Recht so, arbeitgeberfreundlich wie immer. Hoffentlich ist der erste KiTa-Winter bald vorbei…