Quick thoughts on publishing: Kindle and last.fm

Ok, so the Kindle 2 is out, with read-out-loud feature which the publishers don’t like. I don’t get it. This is a prove of concept feature. People will realize, they like having a book read to them, when they are driving. Or on the treadmill. And the Kindle 3 will have more HD space and Amazon will ship real audio books. And have a color display. And play music, too. And Steve Gillmor will be right again about the value proposition of liner notes. And I about audio books. But let the publishers complain for now, we shall not tell them about how giving away something for free actually entices people to later buy more.

And last.fm got all upset about Techcrunch writing that they give their data away, in this case about users playing the new U2 record before it was published. They are right to be upset, but the issue is different in my opinion. Again, users shouldn’t be blaming the company but their own behaviour. Downloaded an album before the release? Played it on iTunes, let it scrobble, maybe even broadcasted what you’re playing via the iChat status or the Skype status? How stupid are you? You were going to buy the album later anyway? That’s fine, but not the point, downloading is still illegal. And telling everybody you did. That is the really troublesome part to me. Do I trust last.fm with what they said? Sure I do, but when a court were to make them release that data, they’d have to anyway, so I’ll just be careful how I use the programm.

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Lobhudelei auf Social Media Experten

Nico hat bei Vier Nasen tanken Super (für alle, die noch nicht so lang Social Media Experten sind, das war der Vorgänger von Kanal 14) immer gesagt, podcasten über Podcasting macht keinen Spaß. Komisch nur, dass 90% der Leute mit mehr als 5.000 Followern auf Twitter Social Media Experten sind (die anderen 10% sind Celebrities).
Bei excitingcommerce.de ist Social Media “Unwort des Jahres”, und wenn man da noch den Experten dran hängt…

Ganz ehrlich empfinde ich es als extrem inflationär, vor allem aus den USA, aber auch aus Deutschland. Da melden sich plötzlich Leute zu Wort, die seit einem halben Jahr bloggen und twittern, und meinen weil sie gute Connections haben und in der W&Horizont zitiert wurden, sie würden jetzt die Welt verbessern.

Keine Frage, ich finde die Idee eines Social Media/PR/Marketing-Barcamps hervorragend (losgetreten von Sachar), aber nicht um Social Media per se zu diskutieren, und schon gar nicht, um die Frage “Was ist Social Media?” zu beantworten. Das ist so wie die Frage, “Was ist ein Weblog?” Auch hier gibt die technische und die philosophische Antwort. Die eine ist vermutlich zu eng, die andere ufert aus. Vielmehr interessieren mich Anwendungen und vor allem der Austausch mit anderen PRlern, Werbern oder, wenn es denn so sein muss, Social Media Experten. Ich sehe den Schwerpunkt sehr ähnlich wie Timo (deshalb trage ich meine Haare auch zurzeit ähnlich wie er):

Ein Dach, dass PR, Marketing, Webagenturen etc. gerne alle mit einschließt, aber auch klar macht, worum es hier nicht geht: Social Media im Allgemeinen.

Spannend, dass plötzlich viele, die selbigen Ansatz in Sachars Blogeintrag noch vehement ablehnten, jetzt an Bord sind. Na wenigstens gibt es schon ein Logo was diskutiert werden kann…

Achtung Männer, braucht ihr noch Geschenke?

(Disclaimer: Die Ladeninhaberin ist eine Freundin)
Seit Mitte des Monats hat “Was Frauen Wollen” seine Tore geöffnet. Für Männer, die ein Geschenk für ihre Frauen suchen, oder für Frauen, die ihren Männern vielleicht auch etwas Hilfestellung geben wollen.
Das Geschäft ist in der Burchardstraße 8, gegenüber vom Chilehaus.
Für Kurzentschlossene gibt es extra-freundliche Öffnungszeiten:
22.12. bis 22 Uhr geöffnet
23.12. bis 23 Uhr geöffnet
24.12. bis 16 Uhr geöffnet

Und wer etwas webzwonullig unterwegs ist, kann auch den ersten Eintrag bei Qype schreiben.
Übrigens hat sogar schon das Abendblatt berichtet…

Zahlenspiele

Die Nachricht ist schon etwas älter, aber ich möchte dennoch darauf eingehen. Mittwoch hat Klaus Eck auf eine Nachricht von Focus online hingewiesen, dass die Plattform gegen den Trend wächst. Auf der einen Seite ist es schön zu sehen, dass es noch verlagsgesteuerte Angebote gibt, die nicht komplett den Bach runter gehen. Spannend fand ich allerdings die erste Tabelle, überschrieben mit “am stärksten gewachsene Nachrichtenangebote”.

Website UU III/08 UU II/08 Delta
FOCUS Online 3,62 3,06 0,56
Süddeutsche 2,47 2,16 0,31
Berliner MoPo 0,70 0,40 0,30
BerlinOnline 1,44 0,77 0,27
Handelsblatt 0,89 0,72 0,17

Ich hätte an Focus’ stelle auch das Delta ausgewiesen, denn dadurch hat Focus den größten Wachstum erzielt. Da Focus aber auch mit Abstand die meisten Uniques hat, liegt das nahe. Schaut man sich aber den prozentualen Wachstum an, ergibt sich ein anderes Bild

Website UU III/08 UU II/08 Delta
FOCUS Online 3,62 3,06 18%
Süddeutsche 2,47 2,16 14%
Berliner MoPo 0,70 0,40 75%
BerlinOnline 1,44 0,77 87%
Handelsblatt 0,89 0,72 23%

Dann landet Focus online nämlich nur auf dem vierten Rang. Die Story für dieses Chart müsste dann heißen, “Berliner MoPo und Berlin Online mit massivem Wachstum, wo kommt das her?”

In keinem Fall will ich hier Böswilligkeit unterstellen, ich finde es nur immer wieder faszinierend, welche Inhalte sich in Zahlen verstecken können. Auch ein Grund, jeden Monat die Brand Eins – die Welt in Zahlen zu lesen.

3 Goldene Regeln für die produktive Nutzung des Business-Netzwerks Xing

Das bekannteste Social Network für Geschäftskontakte in Deutschland ist Xing.com, ehemals openBC. Ganz gleich wie der einzelne es nun ausspricht (dazu Podcast 1 und Podcast 2), es gehört praktisch zum guten Ton, sich nach einem “Offline”-Meeting auf Xing zu vernetzen. Damit Sie das beste aus Ihrem Xing-Erlebnis machen, die Zeit, die Sie auf dem Portal verbringen Ihrem Chef besser verkaufen können und Ihre Geschäftsergebnisse noch weiter verbessern können, habe ich für Sie drei Tipps zusammen gestellt. Wenn Sie die befolgen, wird 2009 beruflich IHR Jahr werden.

1. Fügen Sie Ihrem Profil die geschäftlichen Kontaktdaten hinzu: Viele Menschen benutzen Xing als Adressbuch. Wenn Ihre Kontaktdaten fehlen, kann man nicht mit Ihnen in Kontakt treten. Wollen Sie nicht erreicht werden? Oft ist doch ein Anruf der Start für eine wunderbare Geschäftsbeziehung.

2. Fügen Sie Ihrem Profil die geschäftlichen Kontaktdaten hinzu: Sie haben eine Internetseite? Wollen Sie nicht, dass die gesehen wird? Oft ist doch ein Introtext oder ein Referenzvisual der Start für eine wunderbare Geschäftsbeziehung.

3. Fügen Sie Ihrem Profil die geschäftlichen Kontaktdaten hinzu: Im Ernst, eine Geschäftsbeziehung funktioniert immer in beide Richtungen. Sie wollen gar keine Neukunden generieren? Dann seien Sie erreichbar für Ihre Bestandskunden. Sonst brauchen Sie bald doch Neukunden. Und Sie wollen wirklich nicht für Neukunden erreichbar sein? Lesen Sie keine Zeitung?
Nutzen Sie die Kraft von Xing, denn oft ist Xing der Start für eine wunderbare Geschäftsbeziehung.

Natürlich finden Sie mich dort auch. Sagen Sie hallo.

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Reality Check: Email per Fax

Ich hatte vorgestern bereits per Twitter den Link zu einer Firma gepostet, die Vorreiter im Internet ist. Heute sprach ich mit jemandem, der mich bat, ihm per Email eine Zeichnung zu senden. Leider kannte er die Emailadresse nicht auswendig und bat an, sie mir “aufs Fax zu legen”, was er auch tat. Mir seine Emailadresse per Fax schicken.

Das sollten alle mal berücksichtigen, die ihre Zielgruppe in Deutschland mit 81 Millionen angeben.

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