Empire Avenue, Was soll das?

Ich weiß nicht genau seit wann Empire Avenue online ist, Nicos Post vom 24. April ist vermutlich ein Anhaltspunkt.

Empire Avenue ist eine Art Börsenspiel, bei dem man Anteile von teilnehmenden Freunden kauft und verkauft, Freunden auf Twitter und Facebook. Der eigene Aktienkurs wird hierbei auf zwei Ebenen bestimmt. Zum einen, wie bei der “echten” Börse, über Tranfers: werden Anteile gekauft, steigt der Wert, werden Anteile verkauft, sinkt der Wert. Hinzu kommt jedoch noch die Social Media Ebene (deshalb ist das Spiel zurzeit auch bei den Social Media Experten sehr beliegt). Das heißt im Klartext, Profile auf Twitter, Facebook, YouTube, LinkedIn und Flickr werden mit dem Profil auf Empire Avenue verlinkt und die Aktivität dort beeinflusst ebenfalls den Kurs der eigenen Aktion.

Eigentlich eine witzige Sache, natürlich kann man auch Währung nachkaufen, man kann Anzeigen zur Selbstpromotion schalten und über das Einladen von Freunden ebenfalls das Konto/den Kurs aufbessern.

Chris Penn hat sich die Mechaniken der Börse mal etwas genauer angeschaut und analysiert, dass der eigene Geldbeutel dank 5%-Gebühr für Empire Avenue sich schnell leeren wird, es sei denn es gelingt je Transaktion mehr als 5% Gewinn zu machen. Das wiederum gelingt fast nur, in dem man in Newbies investiert. Die bedeutet also, über kurz oder lang muss man entweder seine Freunde einladen (aber das klappt ja nur einmal) oder Währung hinzukaufen.

Bleibt die Frage, ob die Menge der Menschen die Währung kaufen (und somit Umsatz generieren) größer ist, als Menge der Menschen, die nach drei Wochen ihr Konto löschen. Ein Vorteil für Empire Avenue ist, dass auch bei Karteileichen der Kurs schwanken kann, je nach Aktivität  auf den sozialen Netzwerken, und somit z.B. Chris Penns Aktien “spielbar” sind, obwohl er nicht mehr aktiv ist.

Insgesamt vermute ich jedoch, dass der Lifecycle bei Empire Avenue für Causal Gamers um einiges kürzer ist, als zum Beispiel bei FrontierVille.

Interesting Presentation on Gaming


This presentation was shared a couple of days ago. It’s a bit long in the end and the predictions on how what will happen in the future per se are probably nothing you haven’t thought about. Bring in the gaming aspect he might have point though. Personally, I think the style of the presentation is one to absorb. While the school often says you shouldn’t look at your slides, I think the presenters pacing and sense of humor makes for a really interesting session.
And the Facebook formulas are quite interesting, too – Farmville is bigger than Twitter, that’s how big Facebook is!