Lesebefehl: Ken Auletta – Googled

Ich freu mich immer, wenn ich auch tatsächlich ein Buch von der Liste streichen kann, das am Anfang des Jahres drauf stand. Von Ken Aulettas Googled hatte ich schon viel gehört, aber immer gedacht, na ja, ein Buch über Google halt, ein bisschen Historie und die Erkenntnis, dass Google irgendwie wichtig ist. Und klar, das trifft auch zu, aber das Buch ist weit mehr.

Auletta fängt ganz vorne an, 1998 in einer Garage, und zeigt nicht nur die Geschichte von Google auf, sondern auch die der beteiligten Konkurrenzunternehmen und Personen im näheren Umfeld. So entsteht eine Geschichte des Valleys, nicht vollständig, aber sehr informativ. Bill Campbells Rolle zum Beispiel ist sehr interessant zu sehen, auch die Anzahl, Vielfalt und Komplexität der Fronten an denen Google sich wehren muss.

Das Buch ist leicht zu lesen, enthält aber viele Informationen, was zumindest bei mir zur Folge hatte, dass es lange gedauert hat bis ich durch war. An einigen Stellen fragt man sich, warum jetzt dieser Exkurs, denn der Zusammenhang wird erst einige Seiten später klar, aber grundsätzliches Urteil: Pflichtlektüre für alle, die im Bereich Online arbeiten und nicht schon 2000 Digital Natives waren.

Good at making plans?

The next three weeks I will be spending my evenings alone a lot since my wife is either working or travelling the kids. I still have a list of things I could do while she’s away, a list I penned two years ago during a similar period. Suffice to say, of the movies on that list only one got watched, of the things to do only few got done. So thought I could go back to that list again. And then I thought, why not spend evenings typing away on the manuscript I started last summer. I could find out if there is a book or something in the idea (which is still very much up-to-date) or finally can it. You think reading “Do the work” has something to do with it? Or Back to Work?

I’ll let you know who won, the movies or the manuscript, on June 15th.