19 Jan 2009, 11:38pm
Web 2.0
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  • Facebook ist Mainstream

    Zahlen sind immer so eine Sache. Erinnert sich noch jemand an Dave Sifrys vierteljährliche Übersicht “State of the Blogosphere”? Nach jedem Wachstum wurde geschrieben, “jetzt sind Blogs aber richtig Mainstream”. Und so weiter.
    Da Blogs aber sehr, sagen wir mal, verstreut sind, bedeutete das nicht viel. Nartülich, jeder kennt jemanden der bloggt, und es gibt auch Tanten und Opas die bloggen, aber das liest ja keiner.

    Anders bei vernetzten Services, wie z.B. Facebook. So langsam kommt man an den Punkt wo die Stayfriends-Karteileiche (man selbst) die dort angegebenen “Freunde” sich auf Facebook treffen. Mit anderen Worten: Auch wenn meine Web 0.5-Freundeskreis nicht bloggt, nicht flickr etc. – sich also in keinem Fall in Richtung 1.5+ bewegt, man trifft sich auf Facebook. Und weil dort alles vernetzt ist, wird es relevant. Ach ne, Susi hat bei André auf den Wall geschrieben? Wer ist denn dieser André? Paul mag Dave Matthews? Hätte ich nicht gedacht. Dagmar? Die sieht aber alt aus.

    Wenn man bei Facebook jetzt noch schnallen würde, dass ich “in relationship” bin, und aufhören würde mir immer wieder diese Tussi im weißen Shirt zu zeigen, die wegmacht, dass ich Single bin…
    Gibt es wirklich so wenig Anzeigenkunden?
    Wenn ihr schon all die Daten über mich habt, nutzt sie doch.
    Wenn ihr schon all die Daten habt, macht doch mal was neues!

    Ansonsten bleibt es dabei, dass ich alle drei Tage mal komme, und nach fünf Minuten (friend requests etc.) wieder gehe.

    29 Dec 2008, 9:25pm
    Und sonst so Web 2.0
    by admin

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  • Video-Tipp: Charlie Rose interviewt Lawrence Lessig

    Nicht nur eine coole Webseite hat Charie Rose da; das Interview mit Lawrence Lessig sollte man sich unbedingt anschauen.

    Zukunft der Zeitungen? Ein Blick auf die Online-Gegenwart

    In den letzten Wochen wurde viel über die Zukunft von Zeitung, Journalisten und Medien im Allgemeinen geschrieben. Vielleicht ein Anlass, sich den Status Quo auszugsweise mal anzuschauen. Warum SpOn immer noch eine meiner ersten Anlaufstellen ist, ich kann es nicht sagen. Gewohnheit? Die Headlines? Viel Info auf einer Seite? Aber ich bin gewillt, mich zu verändern, habe also mal geschaut, wie die Tageszeitungen auf meinem iPhone aussehen.

    Die Hälfte der Prüflinge haben mich automatisch auf eine spezielle Handy-Version weitergeleitet:
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    Ausnahmen, Die ZEIT, die Süddeutsche und die taz:
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    Hier muss man die entsprechende mobile Version aufrufen:
    IMG_0013.PNGIMG_0012.PNG

    Ich finde allerdings, die normale Darstellung von zeit.de fast besser als die iPhone Version.

    Technisch sind also fast alle Anbieter in der Lage, ihre Inhalte aufbereitet zu verteilen, die Sache hat allerdings einen Haken.

    Es wird der selbe Fehler gemacht, wie oft bei PowerPoint. Es wird sich in vorgegebenen Bahnen bewegt. Bahnen, deren Weg leider nicht dem Inhalt untergeordnet ist. Wir können, also machen wir. Zu wenig wird darüber nachgedacht, wie man den nächsten Schritt geht, statt der Technik hinterher zu hinken.
    Das iPhone bietet sich an für diese reduzierten Spalten, aber ist das wirklich sinnvoll? Sind die kaum erkennbaren Rubriken unter dem ZEIT-Logo nicht etwas veraltet? Wäre es nicht viel sinnvoller, wenn man die Ressorts seitlich verschiebt? Oder die Darstellung im Artikel switchen kann? Oder sich das Verhalten der Seite beim Drehen des Telefons ändert?
    Geht alles nur in einer iPhone App? Ja, und?

    Don’t fucking work with what’s already been done, work with what you’d like to see!

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    9 Dec 2008, 1:19pm
    Marketing Web 2.0
    by admin

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  • 3 Goldene Regeln für die produktive Nutzung des Business-Netzwerks Xing

    Das bekannteste Social Network für Geschäftskontakte in Deutschland ist Xing.com, ehemals openBC. Ganz gleich wie der einzelne es nun ausspricht (dazu Podcast 1 und Podcast 2), es gehört praktisch zum guten Ton, sich nach einem “Offline”-Meeting auf Xing zu vernetzen. Damit Sie das beste aus Ihrem Xing-Erlebnis machen, die Zeit, die Sie auf dem Portal verbringen Ihrem Chef besser verkaufen können und Ihre Geschäftsergebnisse noch weiter verbessern können, habe ich für Sie drei Tipps zusammen gestellt. Wenn Sie die befolgen, wird 2009 beruflich IHR Jahr werden.

    1. Fügen Sie Ihrem Profil die geschäftlichen Kontaktdaten hinzu: Viele Menschen benutzen Xing als Adressbuch. Wenn Ihre Kontaktdaten fehlen, kann man nicht mit Ihnen in Kontakt treten. Wollen Sie nicht erreicht werden? Oft ist doch ein Anruf der Start für eine wunderbare Geschäftsbeziehung.

    2. Fügen Sie Ihrem Profil die geschäftlichen Kontaktdaten hinzu: Sie haben eine Internetseite? Wollen Sie nicht, dass die gesehen wird? Oft ist doch ein Introtext oder ein Referenzvisual der Start für eine wunderbare Geschäftsbeziehung.

    3. Fügen Sie Ihrem Profil die geschäftlichen Kontaktdaten hinzu: Im Ernst, eine Geschäftsbeziehung funktioniert immer in beide Richtungen. Sie wollen gar keine Neukunden generieren? Dann seien Sie erreichbar für Ihre Bestandskunden. Sonst brauchen Sie bald doch Neukunden. Und Sie wollen wirklich nicht für Neukunden erreichbar sein? Lesen Sie keine Zeitung?
    Nutzen Sie die Kraft von Xing, denn oft ist Xing der Start für eine wunderbare Geschäftsbeziehung.

    Natürlich finden Sie mich dort auch. Sagen Sie hallo.

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    5 Dec 2008, 3:20pm
    Web 2.0
    by admin

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  • Google Reader relaunch

    Ich bin wirklich (nahezu überschwenglich) begeistert von der Überarbeitung des Google Reader Designs.

    Ich kann das natürlich nicht so schön beschreiben, will auch nicht 1-zu-1 übersetzten, daher in meinem Beraterdeutsch:
    Alle Gruppen in der Sidebar kann ich jetzt getrennt klein machen und Anzahl nicht gelesener Feeds ausblenden. Der wichtigste Button ist ganz oben. Das ganze wirkt deutlich übersichtlicher, und auch irgendwie schneller.

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    20 Nov 2008, 12:17am
    Online-PR Web 2.0
    by admin

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  • Twollow ist absoluter Humbug: die Arbeit macht sich nicht von selbst

    Als Arbeiter in der Kommunikationsbranche, mit Anspruch, und vor dem Hintergrund, sich mit dem Thema Web 2.0 in der Kommunkation schon seit einigen Jahren auseinandergesetzt zu haben, gehört der Punkt Monitoring zum täglich Brot. Da der erste Schritt meist “erstmal zuhören, was meine Konsumenten über mich sagen ist”, sind Tools, mit denen sich Keywords selektieren und in irgendeiner Form beobachten lassen wichtig.
    Twollow, heute in der deutschen Blogosphäre angekommen, ist ein Tool zum Twitter-Monitoring, geht aber einen Schritt weiter und bindet einen interaktiven Schritt mit in die Funktionalität ein – das automatische Followen Desjenigen, der eins der präselektierten Keyworks nutzt.
    In meinen Augen ist das für die professionelle Kommunikation der falsche Ansatz, es sei denn, das vorher festgeleget Ziel des Firmenengagements in Twitter ist, möglichst viele Follower zu haben. Dann sind wir aber wieder in Zeiten, in denen z.B. erfolgreiche PR in Millimetern und Medienäquivalenzwerten gemessen wurde.
    Ich finde die Auto-Follow-Funktion relativ sinnfrei. Beispiel: Einem Autounternehmen ist wenig geholfen, wenn ein Fahrradfahrer twittert, dass ihm ein Fahrzeug der betreffenden Marke die Vorfahrt genommen hat. Für Gamer ist nicht wichtig, dass EA Sports ihm folgt, sondern mit ihm interagiert. Warum wird denn Tweetdeck gern als Referenz genannt? Nicht weil man sich gegenseitig folgt, sondern aufgrund des hervorragenden Interaktion, den Antworten auf Fragen, die Ankündigungen. Aufgrund des Menschen, der das Twitter-Konto “bedient”.
    Erfolgreiche Kommunikation kann man nicht automatisieren.