Everybody is innovating on the Twitter experience but Twitter

My post yesterday about the Microblogging Conference didn’t really say much, and to prevent conditions to go worse I stayed at home today. While following a discussion on the livestream, where journalists discuss there predicaments with the microblogging environment, I can’t help but be astounded. Cem noted yesterday that two popular twitter apps, twhirls and twibble, have there originis in or near Hamburg, and both innovators where present yesterday. Even more, while Tilo presented the new twibble on stage in the afternoon, Marco from twhirl enjoyed his panel a lot and as far as I was watching, didn’t say anything about a new release. Then this morning I woke up to a flood of messages in which Loic discussed the new twhirl release. Factor in Friendfeed’s continous technical innovations and, what’s more, Steve Rubel and Steve Gillmor’s habitual innovations, it seems that everybody is leveraging the twitter experience to new heights, except Twitter. I am not even talking about track, and of course I am glad the service is some what stable at the moment. But, with the media exposure from Mumbay, Gaza and the Hudson River landing, now would be the time to re-new the contracts with the users. Make the service really usable, introduce the business model even.
But no. Just the static everybody is so used to.
(cross-posted to planetsab.de)

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Microblogging Conference 2009, MBC09: Tag 1

Für mich war der Tag nicht im Ansatz so lang wie für andere aus dem Orgateam, aber ich bin froh zuhause zu sein. Nicht, dass ich kein Bock auf Party hätte, aber ich muss es ruhig angehen lassen. Außerdem platzt mir der Kopf, ich bin immer noch dabei den ständigen Zweikanalton von “das ist interessant, cool session” vs. “Der Beamer steht schief, wer sammelt die leeren Flaschen ein” zu sortieren, in der Hoffnung, dass dann im Schlaf beide Bänder getrennt gespeichert werden. Wo von ich spreche? Ach so, heute und morgen ist doch MBC09, der erste Microblogging Congress in Hamburg und überhaupt, ins Leben gerufen und hauptsächlich organisiert von Cem Basman. Das ist sogar der Tagesschau aufgefallen, um 12 Uhr und um 17 Uhr. Das hat bisher sehr viel Spaß gemacht, Keynotes von Cem, Sören Stamer, Sark Weber, Sessions über Social Movement, Twitter-Spam, Twibble, ich bin gespannt auf morgen.
Night, night.

Fernsehen und dabei mit Freunden kommunizieren

Damals, ich glaube es war 2008 oder sogar noch früher, gab es schon erste Fantasien über die möglichen Kombinationen von Video-Bild, im besten Fall Fernsehen (ob privat oder öffentlich oder rechtlich ist egal) und Chat, also der Option anderen Mitschauern seine Meinung zu sagen.
Das waren noch Zeiten. Es gab die Idee einer Settopbox mit Kamera, und man würde dann eine Tastatur auf dem Schoß haben und oben oder unten (in einigen besonders avantgardistischen Szenarien auch an der Seite) am TV-Gerät ein Chat-Fenster haben. Andere Prognosen sahen den gleichzeitigen Gebrauch von TV und Computer vor, TV fürs Bild, Computer für Chat.

Das waren noch Zeiten.

Heute haben wir die einfachste Verknüpfung von beidem gesehen. Das Fernsehbild von CNN im Internet, verknüpft mit einer Plattform, Facebook, die weltweit xxx Millionen Nutzer hat. Die zum Teil “befreundet” sind. Die gegenseitig die Einträge der Freunde sahen.

Hah, da wurde nix neues gestrickt, sondern zwei Powers haben sich gedacht, “weißt du eigentlich?”. “Jo. Da darf man garnich drüber nachdenken.” Schwupps. Welcome to the future, wie der Podpimp immer sagt!

Mehr zum Thema auch bei Nico, Thomas Knüwer und bestimmt auch bei anderen, die rivva nur gerade nicht anzeigt.

Facebook ist Mainstream

Zahlen sind immer so eine Sache. Erinnert sich noch jemand an Dave Sifrys vierteljährliche Übersicht “State of the Blogosphere”? Nach jedem Wachstum wurde geschrieben, “jetzt sind Blogs aber richtig Mainstream”. Und so weiter.
Da Blogs aber sehr, sagen wir mal, verstreut sind, bedeutete das nicht viel. Nartülich, jeder kennt jemanden der bloggt, und es gibt auch Tanten und Opas die bloggen, aber das liest ja keiner.

Anders bei vernetzten Services, wie z.B. Facebook. So langsam kommt man an den Punkt wo die Stayfriends-Karteileiche (man selbst) die dort angegebenen “Freunde” sich auf Facebook treffen. Mit anderen Worten: Auch wenn meine Web 0.5-Freundeskreis nicht bloggt, nicht flickr etc. – sich also in keinem Fall in Richtung 1.5+ bewegt, man trifft sich auf Facebook. Und weil dort alles vernetzt ist, wird es relevant. Ach ne, Susi hat bei André auf den Wall geschrieben? Wer ist denn dieser André? Paul mag Dave Matthews? Hätte ich nicht gedacht. Dagmar? Die sieht aber alt aus.

Wenn man bei Facebook jetzt noch schnallen würde, dass ich “in relationship” bin, und aufhören würde mir immer wieder diese Tussi im weißen Shirt zu zeigen, die wegmacht, dass ich Single bin…
Gibt es wirklich so wenig Anzeigenkunden?
Wenn ihr schon all die Daten über mich habt, nutzt sie doch.
Wenn ihr schon all die Daten habt, macht doch mal was neues!

Ansonsten bleibt es dabei, dass ich alle drei Tage mal komme, und nach fünf Minuten (friend requests etc.) wieder gehe.

Zukunft der Zeitungen? Ein Blick auf die Online-Gegenwart

In den letzten Wochen wurde viel über die Zukunft von Zeitung, Journalisten und Medien im Allgemeinen geschrieben. Vielleicht ein Anlass, sich den Status Quo auszugsweise mal anzuschauen. Warum SpOn immer noch eine meiner ersten Anlaufstellen ist, ich kann es nicht sagen. Gewohnheit? Die Headlines? Viel Info auf einer Seite? Aber ich bin gewillt, mich zu verändern, habe also mal geschaut, wie die Tageszeitungen auf meinem iPhone aussehen.

Die Hälfte der Prüflinge haben mich automatisch auf eine spezielle Handy-Version weitergeleitet:
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Ausnahmen, Die ZEIT, die Süddeutsche und die taz:
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Hier muss man die entsprechende mobile Version aufrufen:
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Ich finde allerdings, die normale Darstellung von zeit.de fast besser als die iPhone Version.

Technisch sind also fast alle Anbieter in der Lage, ihre Inhalte aufbereitet zu verteilen, die Sache hat allerdings einen Haken.

Es wird der selbe Fehler gemacht, wie oft bei PowerPoint. Es wird sich in vorgegebenen Bahnen bewegt. Bahnen, deren Weg leider nicht dem Inhalt untergeordnet ist. Wir können, also machen wir. Zu wenig wird darüber nachgedacht, wie man den nächsten Schritt geht, statt der Technik hinterher zu hinken.
Das iPhone bietet sich an für diese reduzierten Spalten, aber ist das wirklich sinnvoll? Sind die kaum erkennbaren Rubriken unter dem ZEIT-Logo nicht etwas veraltet? Wäre es nicht viel sinnvoller, wenn man die Ressorts seitlich verschiebt? Oder die Darstellung im Artikel switchen kann? Oder sich das Verhalten der Seite beim Drehen des Telefons ändert?
Geht alles nur in einer iPhone App? Ja, und?

Don’t fucking work with what’s already been done, work with what you’d like to see!

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