Online Fotostrategie gesucht

Es ist scheinbar knapp zwei Jahre her, dass ich zum ersten Mal bemerkte, dass ich keinen Plan mehr habe wenn es um das wo und warum von Photos geht. Dailybooth gibt es noch, aber gerade so, flickr – tja, aber inzwischen gibt es Dinge wie Instagram, Path, Color, Imageloop, wenn man will auch Facebook, Tumblr und Posterous und ich frage mich, was mach ich mit meinen Fotos? Wo sollen die leben, in welchem Zusammenhang, wie öffentlich?

Ich denke ich werde dies in den nächsten 14 Tagen mal dezidiert untersuchen und quasi eine Strategie entwickeln. Wer dazu eine Meinung hat oder gar etwas schreiben möchte, nur zu.

Wieder zurück zur offiziellen Twitter-App

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das Tweetbot-Experiment vorerst beendet ist. Ich finde die App zwar nach wie vor super, doch zwei Punkte sind im Nachhinein nicht auf Dauer auszuhalten.
1. Push-Notifications: Das soll irgendwann kommen, aber ohne ists blöd. Tweetbot empfiehlt Boxcar, ich habe einfach die Benachrichtigungen der Twittter-App laufen lassen, aber alles keine schöne Lösung.
2. Direkt-Nachrichten Bug: Wenn man DMs schicken möchte, öffnet sich ein Suchfenster. Irgendwie ein Bug. Irgendwie blöd.

Also zurück zur offziellen Twitter-App, weil auch die neue Tweetdeck-App, auch ein interessanter Relaunch, keine Nachrichten pushen kann. (noch nicht)

iPhone Benachrichtigungen sind doch doof

Lange Zeit habe ich gedacht, warum mosert eigentlich alle Welt immer gegen die iPhone Benachrichtigungen, also diese kleinen Pop-Up-Fenster die einem zeigen, in welcher App wer einem gerade etwas geschrieben hat, wo es neue Deals gibt, oder wer gerade Brötchen an der Tanke kauft. Das klappt doch klasse.

Bis die Menge an Nachrichten aus verschiedenen Apps sich mal vergrößert hat ohne dass man gleich alles anschaut. Dann wirds nämlich stante pede öde – leider bekommt man die Fenster in der Reihe des Erscheinens angezeigt, und wenn man mal nicht am Platz war und das Handy wieder in die Finger bekommt und nur sieht, dass Nico gerade bei Starbucks ist und das Handy wieder weglegt, dann, tja dann übersieht man schnell das drei Anrufe in Abwesenheit waren und 2 Nachrichten auf der Mailbox sind. Muss man wissen.

Groupon. Now. Oder auch nicht. Hautsache billig.

Igor schätzt die Groupon App als wegweisend ein, spätestens jetzt sollte man sich mal mit dem Thema befassen. Zwar bin ich erst seit dieser Woche zahlender Groupon-Kunde (den Brillen-Deal konnte ich mir nicht entgehen lassen, 100 EUR für 10 EUR), aber über Groupon Now habe ich schon einmal geschrieben. Interessanterweise heißt die App zwar Groupon Now, verfügt aber noch nicht über die beiden angekündigten Features “bored” und “hungry”. Dies kann entweder mit dem mangelnden Netz an teilnehmenden Restaurants in Deutschland liegen oder daran, dass man im ersten Schritt mit der App noch mehr Kunden gewinnen will. Und mal ehrlich, wer kann denn bei diesen Deals schon “nein” sagen. Das Prinzip ist das gleiche wie bei den Gutscheinheften für 30 Euro – die meisten der Gutscheine werden nicht eingelöst, allein deshalb lohnt sich das Geschäft.

Und während Groupon in den USA 30% der ausgegebenen Gutscheinsumme kassiert (auch von den nicht eingelösten), sehen Deals in Europa wohl so aus, dass die nicht eingelöste Summe komplett bei Groupon bleibt (Link zu Gawker, weil der WSJ-Artikel nur für Abonnenten ist):

In America, a typical Groupon deal would be this: your business sells, for example, 300 coupons at $50 each, for a total of $15,000; Groupon takes a 30% cut, $4,500, and the business gets the rest of the money. If any customers fail to redeem their coupons, well, too bad for them.

But in Europe, the WSJ reports, the deal for businesses is even worse—because Groupon keeps 100% of the money from any coupons that don’t get redeemed. In other words, if you buy that $50 coupon to Store X and forget to use it, Store X doesn’t see a penny of that money; Groupon gets all of it.

Die Frage, ob die Konsumenten jetzt aus Rücksicht auf die Unternehmen mit Boykott reagieren sollen, stelle ich jetzt nicht, ein jedes Unternehmen kennt die Bedingungen vorher.

Vielmehr bin ich schon jetzt auf dezidiert Zahlen aus Deutschland gespannt, und sobald dann die beiden noch fehlenden Features integriert sind, auf den Wachstumssprung – es mögen nicht viele Leute “I’m bored” klicken, aber “I’m hungry” wird insbesondere an Flughäfen und Bahnhöfen sehr gut funktionieren.

Wie viel WLAN im Büro wirklich wert ist als iPhone-Nutzer

Macht man sich ja keine Gedanken drum, wenn läuft, oder?
“Drosselung nach 200MB? Hab ich kein Problem mit!”
Well, ohne Zugang zum WLAN im gegenwärtigen Büro sieht die Sache anders aus, da reicht das Datenvolumen bis zum 16. des Monats. Da frage ich mich natürlich schon, wie verbrauche ich denn 16 MB am Tag? Twitter, Beluga und Foursquare ja wohl nicht, es sei denn das ewige Re-Connecten weil der Netzempfang hier so schlecht ist. Instagram Bilder? Man fragt sich…

Tweetbot – es ist noch nicht zu spät für gute iPhone Apps

“Ich habe eine Idee für eine iPhone App…”
“Guck mal, das gibt’s schon.”
“Ach schade, na dann was anderes.”

Der iPhone Markt scheint gesättigt, bei vielen, vielen Fragen kann man sagen, “there’s an app for that”. Jetzt sind die wirklich Kreativen gefragt – entweder die Fähigkeiten des Geräts neu zu kombinieren und dabei unerwartetes rausholen, oder bestehende Lösungen komplett zu hinterfragen.

Enter Tweetbot, eine neue Twitter-App. Ich weiß nicht wie viele Twitter-Apps ich schon ausprobiert habe, Echofon, Twittelator, Tweetie, Tweetdeck, Ubertwitter, uvm, zu letzt habe ich die offizielle Twitter-App genutzt, mit der ich bis zum letzten großen Update auch sehr glücklich war.

Gute Reviews von Tweetbot findet man hier, hier, hier und hier, zusammen gefasst würde ich sagen, dass die 1,59 Euro wohl investiert sind. Einziger Wermutstropfen sind fehlende Push-Notifications, und das muss man sich auch nicht schön reden, wie die Macher das versuchen:

Does Tweetbot have push notifications?
Tweetbot currently has push notification support via Boxcar. Download Boxcar for free on the App Store and create a free Boxcar account. Then just sign in with your twitter account, select Tweetbot as the client you are using, and configure which notifications you want to receive.

Die Antwort ist schlicht nein.
Aber dennoch: Anschauen und staunen – Apps sind praktisch noch in den Kinderschuhen, da wir noch einiges Schönes auf uns zu kommen.