Edward Hopper und seine Zeit: ein Ausstellungsbesuch

Denkt man vielleicht nicht so unbedingt wenn man mich sieht, aber ich interessiere mich Kunst. Nicht ernsthaft ernsthaft, aber schon so mittel. Und mit diversen Besuchen in New York City, Paris, Washington, Berlin und München habe ich auch schon einiges gesehen. Früher, als ich noch einen Presseausweis hatte, waren Museumsbesuche meine Art, den auszunutzen.

Edward Hopper finde ich recht ansprechend, insbesondere das wohl bekannteste seiner Bilder, Night Hawks. Das selbiges nicht in der Ausstellung im Bucerius Kunstforum sein würde, lies sich aus der Werbung ableiten – es wäre wohl damit geworben worden. Das war aber wie gesagt zu erwarten und auch nicht schlimm.

Blöd und ehrlich gesagt enttäuschend war die Ausstellung dann aber doch. Erstens: Nur 8 (oder waren es doch 10) Bilder von Hopper. Klar, das Kunstforum ist klein, aber das ist nun arg wenig für eine Ausstellung über einen Künstler, finde ich. Hoppers Werke sind im inneren Kreis aufgehängt, die Bilder “seiner Zeit” im äußeren (für die, die schon mal da waren). Und daraus ergibt sich der zweite Kritikpunkt: Der einleitende Text weist auf Gemeinsamkeiten hin, die die Werke der Zeitgenossen mit Hoppers Bildern haben. Da wäre mein Wunsch an die Kuratoren gewesen, die Bilder zu mixen, damit man mal links, mal rechts schauen kann. In der tatsächlichen Anordnung ist dies nur schwer möglich; nicht ohne viel hin- und hergewandere, was die anderen Besucher stört. Stattdessen, und das ist Kritikpunkt drei, hat man zu jedem Bild einen Interpretationstext geschrieben. Nun kann ich mich zum einen nicht an eine Ausstellung erinnern, bei der es das auch gab (aka: ungewöhnlich), zum anderen finde ich gerade die Möglichkeit, dass jeder etwas anderes in einem Bild sehen kann, das tolle an Malerei. Und, mal unter uns Betschwestern: Solange man nicht mit dem Autor gesprochen hat wäre ich vorsichtig mit Äußerungen a la “Hopper meint damit dies und jenes”.

Grundsätzlich schöne Bilder, aber nicht besonders schön gelöst.

4 Wochen FAZ testen: Stand 0:2

foto 4 Wochen FAZ lesen, dafür gibt es dieses kleine iPod-Boxensystem. Sieht einigermaßen aus und auch der Klang ist ok für die Küche. Die FAZ hatten wir in unserer Heidelberger Phase schon mal, abgeschafft wegen zu wenig Zeit zum Lesen. Für die 4 Wochen will ich mir eigentlich Mühe geben, aber wenn das so weiter geht…

In der Ausgabe von Freitag schreibt Stefan Dietrich sich die Kernenergie schön und mir ist nicht klar, ob das ein Kommentar oder auch die Meinung der Zeitung ist. Klar ist nur, dass ich eine Proatomhaltung der Zeitung nicht unterstütze.

Ebenfalls in der Freitagsausgabe bespricht Peter Kemper ein Konzert von Joe Bonamassa, der im Moment im Hypezirkel ganz oben ist. Schon die Bildunterschrift stößt mir übel auf: “Die Doppelhalsgitarre hat man zuletzt wohl bei Jimmy Page gesehen.” Wirklich? Jeder 2. “Guitar Hero” hat so was, manchmal sogar mit drei Hälsen. Zu wenig kommerziell? Dann sag ich mal Richie Sambora, seines Zeichens der Bluesman bei Bon Jovi.
Dann Textzeilen, die nicht zum Bild passen (“seine 57er Gibson Goldtop”) und Textzeilen, wo ich mich vor lauter lachen kaum halten kann: “Dazu winden sich dickflüssige Soundschlieren aus komplex verschalteten Verstärkern.”/”(…) schnelles Handgelenk-Vibrato im Stil Paul Kossoffs (…), dass jeder Note eine wimmernd-wehmütige Seele verleiht.”

Ganz großes Kopfkino und mit Sicherheit kein Grund, nach 4 Wochen zu verlängern. Mal schauen, was die SZ für ein Probeabo bietet…

Disclosure: neues Projekt

Im Sinne der vollen beruflichen Transparenz habe ich meine “aktuelle Projekte“-Seite aktualisiert, den Ort, wo ich die Kunden darlege, auf deren Jobs ich für WBN arbeite. Seit und für ein paar weitere Wochen unterstütze ich das Social Media Team von Scholz & Friends rund um Nico Lumma, speziell beim Kunden Vodafone.

Also, wenn hier oder auf meinen anderen Seiten demnächst mehr über Nico, Scholz & Friends und Vodafone steht, nicht wundern.

Report Card for March/April 2009

I think I should continue to call me out on how I perform on the goal-front, if only to serve as a personal documentary. So here goes for the last two months.

Fitness
Runkeeper says I went running four times in those two months. That’s certainly an improvement. But needs to go further. Doesn’t help that I haven’t done anything in the first two weeks of May…

Reading
Going ahead as planned, I read:
Shadows of the Wind
Remix
The Time of our Singing
Nothing to Lose
I also listened to the audio book of Obama’s Audacity of Hope which in my opinion stands as much as reason for his election as his highly-praised internet efforts. If you need some inspiration, values or a good yarn, start there. We finished The West Wing by now which shall be another post. Two books I have started, however, in general I feel I have dropped a bit behind…

Web projects
I moved the Speaking English Podcast to it’s new home and added more episodes. Work in progress still.

Kanal 14 got several new episodes, one more in the can, but I am struggling with motivation. Am I doing this for myself only?

The good news of the last two months was that I got my creative ass of the couch and got stuff done that was lying around in a sketch book for more than a year. This cartoon proved to be most inspirational. Here are proceedings and more pictures.