Scobleizer: Foursquare, Gowalla maybe bigger than Twitter revisited

About five weeks ago Robert Scoble wrote a blog post wondering whether location-based service/game Foursquare could become bigger than Twitter. After listening to the 10/15/2009 Gillmor Gang (video) I am inclined to at least give in to “Twitter is nice, but we ain’t seen nothing yet.”
Here is the money quote, from one of the guys behind drop.io if I remember correctly:
“Checking in to a spot is easier than tweeting.”
Read that again and consider how – once you grokked the concept – how easy Twitter works.
And keep in mind that checking in to a location contains much more contextual data, like frequency, which friends go there, what actions where undertaken.

Are you getting the picture?

Are you keeping in mind the metadata deals Twitter did with Google and Microsoft this week? Are you keeping in mind that both Foursquare and Gowalla let users update their Twitter-streams with one click?

As of now, Twitter data as such is still pretty stupid. What I mean by that is is unstructured, not very semantic. Consider adding location info, not only via GPS but structured and with knowledge about who else is there…what could you do with that?

One guest of the show mentioned that his new scale can now automatically send weight and bmi via wifi to a server. Think of nike+. Think of what kind of food suggestions you might get when you next stop at a restaurant, using all of this data.

I am not sure if it will be Foursquare or Gowalla, it doesn’t matter. What matters is: “Checking in is much easier than sending a tweet!”

Social Media Vacation thoughts

So last Friday I left for Jerusalem, intending to skip email and just be sending signals, not following Techcrunch, RSS etc. So I was just doing social media stuff “privately” for the lack of a better word. No professional afterthoughts. Here is what I noticed:

I used Twitter only to say “hi I am there” and the occasional update for my boss who is not on the plattform I mainly used: Facebook. It wasn’t so much about being online because I always am, but I was really sharing selected things with my Facebook friends, enjoying the feedback. Highly interactive and since with the current user growth, more and more of my friends from all sides of live are on Facebook, very rewarding, in a sense. Heck, I even started to organize my friends into groups and checking some way more often than the “usual” web suspects. (that part was done prior to the vacation, not during)

So, disconnecting from web crowd lead to re-connecting with old friends, using the tools of the prior. It feels good to actually JUST use the stuff and experience it first hand instead of pontificating the next big thing and stick-and-stacking the label from one service to the next. By doing that, got the sense (to go back to pontificating) that Twitter and Facebook will get along just fine for a long time. One service for the real-time news, the other for the actual representation of the social graph.

Phew.

Links: Twitter, FriendFeed, Medienwandel, Motivation

Einige Sachen müssen raus, zu viele Tabs offen:

Was ist Twitter? Holadiho erkärt ein bisschen anders ein bisschen mehr.

Real-Time: Interessantes FriendFeed-Gespräch über Vor- und Nachteile von Real-Time am Beispiel des Amazon-Brouhaha.

Claudia Sommer über Optionen im Medienwandel

Motivation für wenn’s mal nötig ist. Video Mash-Up via CC Chapman:

PRler, Twitter, Social Media Camp: to be or not to be

Sachar hatte zuerst den Anstoss zu einem Social Media Camp gegeben, dann ging es in eine mixxt-Gruppe, gestern hat er nachgehakt, “was geht?”

Gute Frage, dazu ein kleiner Exkurs, der mir schon seit längerem auf der Seele liegt.

Als ich damals, inspiriert von Steve Rubel, mit dem Bloggen anfing, ging es darum, sich mit dem Medium zu beschäftigen, auszuprobieren. Es könnte ja mal einer unserer Kunden danach fragen, und dann muss man mehr wissen, als in Büchern steht. Gesagt, getan, obwohl das viel Arbeit warist. Mit ehemals 4 Blogs und Nutzerkonten bei jedem Service, der nicht bei drei auf den Bäumen ist, mache ich mir es natürlich auch nicht leicht. Dennoch glaube ich inzwischen zu wissen, wie man einige Dinge/Ziele erfolgreich mit Social Media-Tools umsetzen/erreichen kann. Work in progress.

Als die Frage nach Corporate Blogs richtig heiß diskutiert wurde gab es auch schon viele “Experten”, viele davon hatten auch ein entsprechendes Blog. Die einhellige Meinung war, das Corporate Blogs das richtige Tool sein können, aber viel Zeit kosten.
Warum ist Twitter besonders unter “Experten” so beliebt? Logisch, weil die Einstiegshürde gefühlte 100 Meter unterm Bloggen liegt. Und man sich viel leichter posititionieren kann, durch schlaue Regeln, Links und Statistiken, dass man x-mal regetweeted wurde. Erklärt das mal meinem Vater und ihr bekommt ein Bild davon, wie klein dafür Zielgruppe ist. Und wie viele Blue-Chip Firmen in Deutschland, die man als potentielle Kunden zählt, suchen ihren “SM-Berater” (Jens Best) schon auf Twitter? Das geht anders und eigentlich wissen das alle. Da wird die Agentur angerufen, “wir brauchen da jetzt auch mal eine Twitter-Strategie, macht das mal”. Twitter als New-Business-Tool funktioniert für die wenigsten. Und für viele ist das einfach das, als was es im ersten Use-Case gedacht war: Ein Weg mit Freunden in Kontakt zu bleiben.

Zurück zu Sachars Post. Ich persönlich empfinde nichts darin als kontrovers, sondern im Endeffekt richtig beobachtet. Allerdings sind die Wege zu den Beobachtungen meines Erachtens etwas anders:
Diejenigen, die Social Media wirklich beherrschen, haben keine Zeit. Nach meinen Erfahrungen geben sie immer gern Auskunft über das wie und warum – ihre Leistung, die sie sich bezahlen lassen und weswegen sie keine Zeit haben, nebenbei ein Camp zu organisieren, ist die Wandlung von Unternehmensinteressen in eine Strategie. Umsetzen können viele, die vorangehende Transferleistung erbringen nicht. Das ist so wie damals im Geschichtsunterricht, wo ein Lehrer sagte, das Buch mit den Jahreszahlen könnt ihr mit in die Klausur nehmen, auswendig lernen ist keine Leistung.

Dann gibt es die “Experten”, die immer gern mitdiskutieren, aber vor allem eins tun, nämlich nachplappern, was Steve Rubel macht, nachmachen, was C.C. Chapman macht und dabei wenig neues schaffen. Viele aus dieser Gruppe haben den Begriff Share Economy noch nicht verstanden, dass dies auch etwas mit Geben zu tun hat. Sie sind diejenigen die in die Color Line Arena zum Eishockey gehen und pfeifen, wenn 3 Minuten ihrer Meinung nach nichts passiert, weil sie Tore oder Kämpfe sehen wollen, aber die Feinheiten des Spiels nicht verstehen. Sie wollen berieselt werden und ab und zu zu verstehen geben, dass sie auch noch da sind.

Dann gibt es die unter uns, die sich beruflich zwar damit beschäftigen, für die das aber nicht Prio 1 hat. Denn das einfachste für das geplante Camp wäre doch zu sagen, Sachar (im Namen von roccatune) oder Oliver (im Namen von 13.Stock) oder auch ich (im Namen von WBN) sagen, jo, ich mach das. Aus irgendeinem Grund ist das aber noch nicht passiert. Vermutlich, weil wir gerade andere Dinge auf dem Zettel haben, oder der Wunsch einem Camp nicht so groß ist, wie die Reiseplanung zur re-publica oder das Akquirieren von Neukunden oder das Ausarbeiten einer Idee, die mehr ROI bieten, als ein weiterer Netzwerktermin.

Anmerkungen: Ich denke, dass die weitere Diskussion über Blogs geschehen sollte, weil bei den 100 Interessierten rivva mehr wiegt als mixxt. Ich denke, wir sollten bei der re-publica nächste Woche unbedingt sprechen. Mein Vorschlag wäre erstmal DienstagDonnerstag Mittagspause, dann für MittwochFreitag noch eine halbe Stunde.(Scheinbar gibt es schon einen Termin, da werde ich mal rausfinden, wann der ist…mir sagt ja keiner was, ;-)). Und ich könnte mir auch gut vorstellen, das ganze virtuell stattfinden zu lassen. Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an die beiden Global PR Blog Wochen, organisiert von Constantin Basturea. Das hat auch funktioniert.