In eigener Sache: WBN:DIGITAL Blog, u.a. mit Kindle für iPhone Workaround

Und da denkt sich der geneigte Leser, wollte er nicht weniger machen?

Es hat beruflichen Hintergrund. WBN:DIGITAL ist das Stichwort. Mehr Details im Laufe der Wochze. Hatte ich auch schon mal erwähnt. Zum Artikel über Gowalla sei noch der Pl0gcast #15 empfohlen, unbedingt anhören. Und meinen Workaround für das Lesen von Kindle-Büchern auf dem iPhone finde ich nach wie vor super.

Epetition in der Tagesschau – als die Kamera aus war…

Mir geht es ähnlich wie dem Popkulturjunkie nachdem ich den Ausschnitt in der Tagesschau gesehen habe.

Man muss sich wirklich fragen, was hier passiert. Vielleicht tun wir alle ja Hr. zu Guttenberg auch unrecht, vielleicht ist er gar nicht so und er hat nur schlechte Berater. Aber dieser Kommentar hat es faustdick in sich. Zum Glück können andere besser Gedanken in Worte fassen, so zum Beispiel auch Don Dahlmann und Tapio.

Ergo mach ich das, was ich besser kann, meiner Verzweiflung freien Lauf lassen: Hier kommen die zwei Minuten, die in der Tagesschau nicht gezeigt wurden:

Und in der Tat ist die Petition noch bis zum 16.6. offen – wäre es nicht cool, wenn bis dahin 100.000 Stimmen oder noch mehr zusammen kämen? Vielleicht geschehe dann ja doch mal ein Wunder und Markus oder Don oder Franziska werden mal zu Kerner eingeladen. Mmh, aber der lässt einen auch nicht ausreden…

Hier noch, der Convenience halber, das herausragende Lego-Video:

Mehr Berichte zum Thema auf rivva.

Internetzensur: Wehret den Anfängen

Es scheint zu spät… oder doch nicht? Wie können wir die Spreeblick-Demo der vergangenen Woche in noch mehr Wirkungskraft transformieren?

Ich möchte dringend hinweisen auf die sehr gute Übersicht von Tapio, bitte auch die Links am Ende anschauen.

Und den hervorragenden Text von Jens Scholz:

Warum es um Zensur geht
Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigendlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz “erwischt” wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).
Aber ich schweife schon wieder – wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist – ab.
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, Zensur ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.

Technik
Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.
Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie “versehentlich” die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.
Die Lösung zunächst: Den Nameserver umstellen, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht schnell und kann jeder.
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von Nerds gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.

Verwaltung
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch “mittelbare” Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch jede Seite gesperrt werden.
4. Das System soll die direkte Verfolgung von Zugriffen erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.
Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, Frau B.).

Psychologie
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die wirksame Selbstzensur, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die Existenz vernichten kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie nahezu generell nichts rauskommt. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil sein Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden Trigger dranhängt (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).
Die Justizministerin gibt dann noch Tipps in die richtigen Richtungen, die natürlich prompt reagieren. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war – so sagt sie zumindest – sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.

Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel “Kampf der Kulturen” drüben bei netzpolitik.org durchlesen.

(Original bei jensscholz.com)

Re:publica 09 – Shift happens. In einigen Köpfen mehr als in anderen

Für mich haben sich die zwei Tage Berlin voll gelohnt. Punkt. Ich versuche mal, die ganzen kritischen Kommentare von anderen Bloggern auszublenden, denn ich habe die von Spreeblick und newthinking organisierte 3. re-publica anders wahr genommen. Vielleicht liegt das daran, dass ich meine eigene Agenda hatte und nicht gekommen war, um mich berieseln zu lassen. Vielleicht daran, dass das Wetter super war. Vielleicht auch daran, dass das WiFi nicht funktioniert und die Ablenkung von den Vorträgen gering war.

Über den Präsentationsstil von Lawrence Lessig wurde schon viel geschrieben. Schön, wenn es dennoch der Inhalt ist, der heraussticht. Und um so besser, wenn der Call-to-Action auf fruchtbaren Boden fällt. Ich werde also an … schreiben und ich hoffe, viele andere werden das auch tun. Wie erwartetet haben Markus Beckedahl und sein Team dafür alles schon vorbereitet. Mitmachen.
<Einschub> Es geht um die zur Abstimmung stehende Verlängerung des Urheberrechts von 50 auf 95 Jahre. Dies macht keinen Sinn…
…weil durch die Verlängerung nur die ohnehin schon reichen Künstler profitieren würden, die, deren Musik auch 50 Jahre nach ihrem Tod noch gespielt wird.
…weil die Musik die in Vergessenheit geraten ist, aufgrund von Urheberrechten nicht so einfach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann, weiter in Vergessenheit gerät, und nach 95 Jahren die Speichermedien des 20. Jahrhundert versagen werden.
</Einschub>
Von Cory Doctorow hatte ich nicht unbedingt ein Vorstellung, diese wurde übertroffen 😉 Logisch, witzig und emotional sprach auch er über Kopien, Copyright, intrinsische Design-Fehler und verließ ebenfalls mit einem Call-to-Action die Bühne, nämlich das Telekom-Paket zu stoppen.
Ich habe erst mal einen Termin mit Markus Beckedahl gemacht, ein Kanal 14-Interview wird hoffentlich bald folgen.

Ich habe auch zwei Kritikpunkte, die haben aber nichts mit WiFi oder angeblicher Selbstbeweihräucherung zu tun. In der Kalkscheune gab es schlicht zu wenig Mülleimer und ich vermisste das ständig auf Monitoren angezeigte Programm. Meinetwegen hätte auch ein Poster gereicht, aber hier wäre Old School mehr gewesen.

Ein kleiner Hinweis sei mir gestattet, und nicht nur, weil ich Englisch studiert habe.

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Und dann war da noch Poken. Ich hab das Ding ehrlich gesagt noch nicht an den Computer angeschlossen. Aber morgen mal dem Chef davon erzählen.

Und der “Freitag”. Ich habe die verteilte Ausgabe mitgenommen, mit dem Versprechen (mir gegeben), sie auch zu lesen. Hat keine 10 Minuten gedauert.

Weitere Blog-Artikel zur re:publica (Auswahl), da kann man dann auch den Spagat zwischen “Nix neues. Selbstbeweihräucherung. Kein WLAN” bis zu “Lästern ohne selbst besser machen ist doof” verfolgen. Im Endeffekt ist so ne Konferenz aber wie ein RSS-Feed. Man muss nicht hingehen. Man muss sogar noch nicht mal drüber lesen…

Ix
Thomas Knüwer
Patrick Breitenbach
Don Dahlmann
Mäandertal
Fefe
Carta
D-News
Spindoctor
Oliver Gassner

Fazit von Johnny:

Political Links

What a great idea (via David Weinberger): US government agencies are required to use RSS to report on the stimulus money they give out. So everybody can easily stay informed!

I finally finished reading what must me the longest and worst formatted piece I ever read online, the Oral History of the Bush White House (Vanity Fair). Here is my favorite quote:

The contrast with having briefed his father and Clinton and Gore was so marked. And to be told, frankly, early in the administration, by Condi Rice and [her deputy] Steve Hadley, you know, Don’t give the president a lot of long memos, he’s not a big reader—well, shit. I mean, the president of the United States is not a big reader?

The Financial Crisis in Plain English (via Bjoern Ognibeni). Great video on how it all fell apart.

Brief an Waldermann

Einmal drüber geschlafen denke ich nach wie vor, dass der Artikel auf SpOn gestern nicht in den früheren Qualitätsstandard des Spiegels passt. Inzwischen gibt es auch jede Menge andere Kommentare dazu:

Klima-Lügendetektor, Energynet, Arlesheim Reloaded, Zettels Raum, Citeco, Kaboom, Die Achse des Guten, Clean Thinking, Daburna, Side Effects, Green Renaissance, Flüchtige Notizen, Ruhestörung

Wie schon angedeutet, hat Anselm Waldermann mit geemailt. Hier der Text:

Sehr geehrter Herr Keil,
mit Interesse habe ich Ihre Anmerkungen zum heutigen Artikel auf SPIEGEL ONLINE gelesen (http://sebastiankeil.wordpress.com/2009/02/10/grober-unfug-am-journalismus-und-klimawandel/).

Erlauben Sie mir dazu allerdings eine Klarstellung: Weder ich als Redakteur noch die Redaktion von SPIEGEL ONLINE als Ganze werden von der “Lobby der Energieunternehmen” bezahlt.

Wie Sie sicherlich bemerkt haben, sind die Hauptquellen meines Artikels die Grünen und die Branche der erneuerbaren Energien selbst. Darüber hinaus zitiere ich einen Sozialdemokraten, der keinen Zweifel daran lässt, wer durch den geltenden Emissionshandel am meisten profitiert: die großen Stromkonzerne. Eben dies wird in dem Artikel deutlich kritisiert.

Daneben muss es allerdings auch erlaubt sein, in Richtung Ökoenergien kritische Fragen zu stellen. Tatsache ist nun einmal, dass durch den Zubau eines Windrades in Deutschland aus den genannten Gründen kein einziges Gramm CO2 eingespart wird. Diesen Zusammenhang gibt, wie berichtet, auch der Bundesverband erneuerbare Energien zu. Dass die Branche sich öffentlich als Klimaschützer feiert, ist damit zumindest fragwürdig.

Zu Recht weisen Sie darauf hin, dass das Hauptproblem nicht das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz ist, sondern der EU-weite Emissionshandel. Eben dies wird aber auch in dem Artikel auf SPIEGEL ONLINE deutlich – und zwar gleich an mehreren Stellen.

Lassen Sie mich abschließend hinzufügen, dass Ökostrom – von der Klimadebatte abgesehen – unbenommen große Vorteile mit sich bringt. Dies gilt für den von der Branche erzielten technologischen Fortschritt ebenso wie für die geschaffenen Arbeitsplätze. Vor allem jedoch macht Ökostrom Deutschland unabhängiger von Energieimporten – ein Argument, das der SPIEGEL-ONLINE-Artikel an prominenter Stelle anführt.

Ich hoffe, ich konnte mit diesen Ausführungen mögliche Irritationen ausräumen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Anselm Waldermann

Hier ist meine Antwort an ihn:

Sehr geehrter Herr Waldermann,
vielen Dank für Ihre Email. Meine Antwort werde ich bloggen, darf ich im Sinne der Vollständigkeit Ihre Ausführungen ebenfalls publizieren?

1. Sie werden nicht von der Lobby der Energieunternehmen bezahlt, dass ist gut zu wissen.
2. Niemand zweifelt Ihre Quellen an.
3. Niemand hat etwas dagegen, wenn kritische Fragen in Richtung Ökoenergien gestellt werden. Ich störe mich allerdings an den von Ihnen aufgestellten Kausalketten. Zu behaupten, dass durch den Bau von Windrädern kein CO2 eingespart wird ist aus ihrer Sicht vielleicht richtig, aus meiner Sicht jedoch einfach schlechter Journalismus. Sie benutzen ein schwaches, aufmerksamkeitstarkes Argument, um ihre These zu unterstützen.
A. Windräder und Solaranlagen werden nicht gebaut, um günstig CO2 einzusparen, sondern um sauberen, CO2-neutralen, und vor allem nachhaltig ressourcenschonend Strom zu generieren.
B. Auch wenn die CO2-Bilanz von Windrädern und Solaranlagen, wenn man die Produktion etc mit einbezieht nicht gleich “0” ist, ist sie doch sehr gering. Wenn Sie sagen, hier wird kein CO2 eingespart ist das irreführend – es wird bei der Stromgewinnung gar nicht erst CO2 verursacht!
C. Sie hätten hier einen schönen Artikel über das Für und vor allem das Wider des EEG schreiben können, statt dessen haben Sie sich für die einfache Headline entschieden. Und das löst bei mir Irritationen aus, die Sie mit den von Ihnen geschilderten Punkten nicht ausräumen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Keil