Review: Thomas Pletzinger – Gentlemen, wir leben am Abgrund

Wer mich kennt weiß, dass ich eigentlich nur Bücher von drei Autoren auf deutsch lese. Max Buddenbohm, Thomas Pletzinger und Arne Vollstedt (wenn’s denn endlich rauskommt). Schön also, dass Pletzingers Zweitwerk (Bestattung eines Hundes hatte ich bereits empfohlen) ‘Gentlemen, wir leben am Abgrund‘ endlich erschienen ist.

Sportliteratur mag nicht jedermanns Sache sein, meine ist es. Vermutlich hängt das mit den aufgewühlten Emotionen durch Extremsituationen und wahnwitzige Dramaturgie zusammen, die Sport so mit sich bringt. Blood, Sweat and Tears. Pletzinger begleitete ein Jahr lang das Basketball Team von Alba Berlin. Wie das Schicksal es so will bis ins fünfte Spiel um die Deutsche Basketballkrone. Spiel 7 um den Stanley Cup wäre das Äquivalent in meiner Welt. Ich war mir während der ersten Kapitel des Buchs nicht sicher, ob die Zeitsprünge in seiner Erzählung wirklich nötig sind. Ich fragte mich, warum dieses Stilmittel, kommt hier der Postmoderne mögende Literaturwissenschaftler durch? Irgendwann jedoch passen die Puzzleteile zusammen und bilden ein ganzes – und dann nimmt das Buch noch mehr Geschwindigkeit auf und der Leser marschiert Richtung Finale.

Für mich ein Page-Turner, unbedingte Leseempfehlung!

 

Good at making plans?

The next three weeks I will be spending my evenings alone a lot since my wife is either working or travelling the kids. I still have a list of things I could do while she’s away, a list I penned two years ago during a similar period. Suffice to say, of the movies on that list only one got watched, of the things to do only few got done. So thought I could go back to that list again. And then I thought, why not spend evenings typing away on the manuscript I started last summer. I could find out if there is a book or something in the idea (which is still very much up-to-date) or finally can it. You think reading “Do the work” has something to do with it? Or Back to Work?

I’ll let you know who won, the movies or the manuscript, on June 15th.

In eigener Sache, die viertel vor zwölfte

Blöde Überschrift, aber wir gucken im Moment so viel Wilde 13, da ist König Alfons allgegenwärtig.

Neben Umzug, Krippeneingewöhnung, Jobs und Einrichten gab es noch folgende Dinge:

Ein Viertel der NHL-Saison 2010/2011 ist um, daher mal ein kleines Update auf starting6.de

Mehrere Artikel auf dem WBN:DIGITAL Blog, u.a. über die Beraterblase, GetGlue und Kik.com.

Und nicht zuletzt, Folge Nr. 150 des Speaking English Podcast. Vielen Dank fürs Einschalten.

Links in eigener Sache

Nach einem Wochenende in Dithmarschen war dies eine volle Woche, nicht nur wegen der Verlängerung der AKW-Laufzeiten.
Montag ist endlich eine neue Folge des Social Media PReview Podcast Mittagstisch online gegangen.
Freitag davor habe ich einen Artikel über Creative auf YouTube für das WBN:DIGITAL geschrieben, ausgelöst wegen der Tipp-Ex-Werbung.
Und schließlich gestern auch für das selbe Blog ein kleiner Einblick in meine Lieblings-iPhone-Apps.

Das papierlose Büro? Ohne mich.

Während des Urlaubs erschien mein Gastbeitrag im Karrierebibel-Blog. Gewonnen habe ich damit nichts, aber mich sehr über die Kommentare gefreut. Der erste Absatz liest sich so:

No-Tech – Zeitmanagement auf Papier funktioniert besser

Things, Basecamp, iGTD, Remember the Milk, TeuxDeux – kennen Sie alle? Sogenannte Produktivitäts-Apps, also Programme mit denen man im weitesten Sinne To-do-Listen verwaltet. Ob Desktop-Programm, Tool innerhalb der Email-Inbox, webbasierte Ordnung oder App fürs Smartphone – für jeden gibt es die passende Lösung, ob mit oder ohne David Allen’s Produktiviäts-Klassiker “Getting Things Done”.

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