Dinge passieren so oder so

Anfang Februar schrieb Julien Smith einen ziemlich langen Blogpost über Veränderung. Wenn man so will quasi ein Anleitung dazu, wie man einige Dinge in seinem Leben ändern kann. Endlich habe ich mal weiter als Punkt 1 gelesen und bin auf einen Faktor gestoßen, den aus meiner Sicht nicht genug Menschen praktizieren.

Deal with discomfort as it comes; don’t predict it.

Vorausplanung ist sicher wichtig, insbesondere im Bereich der Kommunikation. Aber das gefühlsseitige Abwägen (“was passiert wenn”) bei nicht planbaren Dingen wirkt oft lähmend, insbesondere weil wir es ja vorwiegend mit Menschen zu tun haben. (‘Steckste nicht drin’)

Man weiß ja nicht, was das Gegenüber gerade bewegt. Vielleicht ist heute morgen sein Auto nicht angesprungen, oder er hat sich schon einmal Kaffee über die Hose gegossen. Oder er hat gerade eine Gehaltserhöhung bekommen oder seine Kind eine 1 in Mathe geschrieben. Diese Dinge sind nicht planbar. Man kann die Dinge die man selbst beeinflussen kann so gut wie möglich abliefern – aber dann muss man auch loslassen, unbedingt. Je schneller einem das gelingt, desto mehr kriegt man geschafft…