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	<title>sebastiankeil.de &#187; hamburg</title>
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		<title>Gründe pro Baugemeinschaft gesucht? Bitte sehr</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 18:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[baugemeinschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Inzwischen wohnen wir 7 Monate hier. Das folgende Beispiel hätte aber auch in Monat ein passieren können – denn wir kannten uns ja schon über 2,5 Jahre beim Einzug. Die Hausgemeinschaft, die sonst oft nach Jahren nicht da ist, zog gemeinsam mit uns ein. Eine Bewohnerin war krank musste ins Krankenhaus, der Mann unterwegs, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen wohnen wir 7 Monate <a href="http://sebastiankeil.de/2010/12/23/baugemeinschaft-in-hamburg-eine-freude/">hier</a>. Das folgende Beispiel hätte aber auch in Monat ein passieren können – denn wir kannten uns ja schon über 2,5 Jahre beim Einzug. Die Hausgemeinschaft, die sonst oft nach Jahren nicht da ist, zog gemeinsam mit uns ein.</p>
<p>Eine Bewohnerin war krank musste ins Krankenhaus, der Mann unterwegs, das kleine Kind da. Lösung:<br />
Frau A fährt die Kranke, der Sohn von A geht zu B bis der Vater nach Hause kommt. das Kind der Kranken geht zu Partei C, bis der Mann der Kranken nach Hause kommt. In drei Minuten organisiert, ohne Probleme, schnell wird noch eine Tasse Reis mehr gekocht.  </p>
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		<title>Warum ich Hansa Complet Küchen doch nicht empfehle</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 08:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[UPDATE siehe unten Vor knapp sechs Monaten sind wir in unsere neue Wohnung gezogen, mit einer schönen neuen Küche. Wir haben viel Spaß in der Küche, bereuen die Echtholzarbeitsplatte (noch) nicht, lediglich der Schließmechanismus der Mikrowelle könnte leichter und leiser sein. Aber darum geht es nicht. Küchen kauft man nicht so oft im Leben, daher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>UPDATE siehe unten</p>
<p>Vor knapp sechs Monaten sind wir in unsere neue Wohnung gezogen, mit einer schönen neuen Küche. Wir haben viel Spaß in der Küche, bereuen die Echtholzarbeitsplatte (noch) nicht, lediglich der Schließmechanismus der Mikrowelle könnte leichter und leiser sein. Aber darum geht es nicht.</p>
<p>Küchen kauft man nicht so oft im Leben, daher rekrutieren sich Neukunden aus Werbung und vor allem Empfehlungen. Empfehlungen resultieren aus einer guten Kauferfahrung und einer guten Kundenbehandlung, After Sales nennt man das wohl. Wir hatten eine ziemlich gute Kauferfahrung. Natürlich schaut man sich mehrere Geschäfte an, vergleicht mit IKEA, etc. Wir fühlten uns bei Hansa Complet Küchen am wohlsten. Unser Verkäufer (Herr B.) war Bilderbuch, so wie man sich das vorstellt. Leicht untersetzt, Jacket und Schlips, tiptop informiert, und immer waren wir im Mittelpunkt. Er hatte die Namen drauf, erkundigte sich nach den Kindern, gab die richtigen Tipps, schickte Tischler, machte und tat. Und am Ende (nach &#8220;da muss ich noch mal mit meinem Chef sprechen&#8221;) hatten wir die Küche die wir wollten zum Preis den wir wollten. So weit so gut.</p>
<p>Dann haben wir das erste Mal Pizza gemacht und eins der Backbleche hat sich bei 300 Grad verbogen. Da denke ich mir, wenn ich schon den Preis eines Kleinwagens investiere, dann sollte das nicht sein und rufe an. Leider ist Herr B. auf Fortbildung, seine Vertretung Hr. V. Auch ein klassischer Verkäufer, leider kein sympathischer. Er weiß alles besser, ist was besseres. Er kommt aus Berlin und hat da Großküchen für 100.000 Euro aufwärts verkauft. Jaja. Er erklärt mir telefonisch, dass man ja beim Reinigen auch die Bleche rausnehmen soll, das stehe ja in der Anleitung. Ich versuche ihm zu erklären, dass das Blech sich bei Normalbetrieb verbogen hat, er erwidert, dass dies nicht sein könne. Ich denke noch so, jetzt wird&#8217;s lustig, aber er bleibt bei seiner Meinung, ich solle das Blech vorbeibringen. Ich frage ihn, ob er das ernst meint, was er bejaht, worauf ich ihm erkläre, dass ich nicht gewillt bin, meine Arbeitszeit für diesen Trip zu opfern, schließlich geht es um ein Teil, was <a href="http://www.amazon.de/Siemens-331070-Backblech-emailliert-activeClean-f%C3%A4hig/dp/B001YK8YGW">im Handel</a> 50 Euro kostet, ich schätze für Hansa Complet ca. 10 Euro im Einkauf.  (Meine Erwartungshaltung beim Anruf sollte klar sein: Bei einem fünfstelligen Kaufpreis der Küche erwarte ich, dass mein Gegenüber sagt, &#8220;das darf nicht sein, keine Frage, wir schicken Ihnen noch heute ein neues Backblech&#8221;. After all, wir sprechen hier über weniger als 1% der Kaufsumme.)</p>
<p>Eigentlich gibt er sich mit so kleinen Sachen ja nicht ab, er ist Großküchenverkauf gewöhnt, aber irgendwie fühlt er sich herausgefordert. Er will persönlich vorbei kommen und das Backblech abholen, morgens um 9 Uhr. Ich kann nicht dabei sein, aber lustig ist&#8217;s. Vor der Tür stehend ruft er mich an und sagt, er findet meinen Namen nicht auf der Klingel. Ganz unten rechts, erkläre ich ihm grinsend. Gegenüber meiner Frau führt er noch mal aus, dass er eigentlich zu Größerem berufen ist und dass er sich schon darüber wundert, dass ich mich so aufrege und nicht persönlich zu ihm ins Geschäft kommen kann. Er findet es nicht komisch, gegenüber der Ehefrau den Ehemann schlecht zu reden. Auf das Backblech angesprochen, sagt er &#8220;aha&#8221; und dass dieses nun zu Siemens eingeschickt wird, die würden sich das anschauen müssen, das sei der Prozess.</p>
<p>Zwei Wochen vergehen und ich entschließe mich mal telefonisch nachzuhorchen. Herr X teilt mir mit, dass Siemens keinen Fehler fest stellen konnte, dass das Backblech nicht getauscht wird, und ich es mir gerne wieder abholen könne. Ich verkneife mir auszusprechen, was ich denke. Wahnsinnsservice, danke auch.<br />
Schließlich haben wir das Blech abgeholt. Auf den Hinweis &#8220;danke. ist ja immer noch verbogen.&#8221; kam wieder die Antwort, &#8220;ja, aber im Rahmen&#8221;.</p>
<p>Inzwischen ist Zeit vergangen, mein Puls ist wieder auf normal. Manch einer mag sich fragen, soviel Ärger und Aufwand wegen eines Backblechs, doch ich sehe das anders. Bis zu diesem Vorfall habe ich Hansa Complet und Hr. B. gern weiter empfohlen. Jetzt nicht mehr. Wenn man dort der Meinung ist, dass nach Einbau der Küche das Geschäft beendet ist, und anmaßende Verkäufer beschäftigt, die meinen alles besser zu wissen, dann kann ich Freunde und Bekannte dort nicht mit gutem Gewissen hinschicken (Natürlich soll der Verkäufer mehr wissen als ich, aber damit soll er nicht angeben. Und er soll mein Problem lösen, nicht behaupten, dass es keins gäbe). Im Gegenteil, mir graust jetzt schon davor, dass noch etwas anderes kaputt gehen könnte, weil ich keine Lust habe, mich mit diesem Menschen rumzuschlagen, der den Namen Küchenfuzzi wirklich verdient.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>UPDATE: Offensichtlich tut sich etwas bei Hansa Complet. Es gibt einen neuen Vertriebsleiter (der auch mal ins Internet geschaut und meinen Text entdeckt hat), der Dinge anders machen möchte. Er stimmt mir darin zu, dass mein Vorfall mit dem Blech anders zu lösen gewesen wäre, und dass er für anderen, besseren Service steht (bleibt allerdings Geschäftsmann und bietet kein neues Blech an). Er berichtet, dass Herr V. nicht mehr für Hansa arbeitet. Ich glaube ihm und sehe etwas entspannter in die Zukunft. Ein gutes Gespräch, er vermittelt Kompetenz. Allerdings hätte er früher auflegen sollen, statt mir zum Ende noch zu raten, meine Pizza nicht bei 300 Grad zu backen, &#8220;das macht man nicht&#8221;. Da war ich für einen Moment wieder sprachlos. Und dachte so bei mir: Kinnings, wenn ihr nicht wollt, dass ich den Backofen bei 300 Grad nutze, dann solltet ihr das entweder drauf schreiben oder den Temperaturwahlknopf bei 250 Grad aufhören lassen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Edward Hopper und seine Zeit: ein Ausstellungsbesuch</title>
		<link>http://sebastiankeil.de/2009/08/04/edward-hopper-und-seine-zeit-ein-ausstellungsbesuch/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 20:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und sonst so]]></category>
		<category><![CDATA[bucerius]]></category>
		<category><![CDATA[edwardhopper]]></category>
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		<category><![CDATA[kunstforum]]></category>

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		<description><![CDATA[Denkt man vielleicht nicht so unbedingt wenn man mich sieht, aber ich interessiere mich Kunst. Nicht ernsthaft ernsthaft, aber schon so mittel. Und mit diversen Besuchen in New York City, Paris, Washington, Berlin und München habe ich auch schon einiges gesehen. Früher, als ich noch einen Presseausweis hatte, waren Museumsbesuche meine Art, den auszunutzen. Edward [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denkt man vielleicht nicht so unbedingt wenn man mich sieht, aber ich interessiere mich Kunst. Nicht ernsthaft ernsthaft, aber schon so mittel. Und mit diversen Besuchen in New York City, Paris, Washington, Berlin und München habe ich auch schon einiges gesehen. Früher, als ich noch einen Presseausweis hatte, waren Museumsbesuche meine Art, den auszunutzen.</p>
<p>Edward Hopper finde ich recht ansprechend, insbesondere das wohl bekannteste seiner Bilder, <a href="http://www.edwardhopper.info/night-hawks.html">Night Hawks</a>. Das selbiges nicht in der <a href="http://www.buceriuskunstforum.de/h/aktuell_244_de.php">Ausstellung im Bucerius Kunstforum</a> sein würde, lies sich aus der Werbung ableiten &#8211; es wäre wohl damit geworben worden. Das war aber wie gesagt zu erwarten und auch nicht schlimm.</p>
<p>Blöd und ehrlich gesagt enttäuschend war die Ausstellung dann aber doch. Erstens: Nur 8 (oder waren es doch 10) Bilder von Hopper. Klar, das Kunstforum ist klein, aber das ist nun arg wenig für eine Ausstellung über einen Künstler, finde ich. Hoppers Werke sind im inneren Kreis aufgehängt, die Bilder &#8220;seiner Zeit&#8221; im äußeren (für die, die schon mal da waren). Und daraus ergibt sich der zweite Kritikpunkt: Der einleitende Text weist auf Gemeinsamkeiten hin, die die Werke der Zeitgenossen mit Hoppers Bildern haben. Da wäre mein Wunsch an die Kuratoren gewesen, die Bilder zu mixen, damit man mal links, mal rechts schauen kann. In der tatsächlichen Anordnung ist dies nur schwer möglich; nicht ohne viel hin- und hergewandere, was die anderen Besucher stört. Stattdessen, und das ist Kritikpunkt drei, hat man zu jedem Bild einen Interpretationstext geschrieben. Nun kann ich mich zum einen nicht an eine Ausstellung erinnern, bei der es das auch gab (aka: ungewöhnlich), zum anderen finde ich gerade die Möglichkeit, dass jeder etwas anderes in einem Bild sehen kann, das tolle an Malerei. Und, mal unter uns Betschwestern: Solange man nicht mit dem Autor gesprochen hat wäre ich vorsichtig mit Äußerungen a la &#8220;Hopper meint damit dies und jenes&#8221;.</p>
<p>Grundsätzlich schöne Bilder, aber nicht besonders schön gelöst.</p>
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