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	<title>sebastiankeil.de &#187; Nachrichten</title>
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		<title>In eigener Sache: WBN:DIGITAL Blog, u.a. mit Kindle für iPhone Workaround</title>
		<link>http://sebastiankeil.de/2009/10/18/in-eigener-sache-wbndigital-blog-u-a-mit-kindle-fur-iphone-workaround/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 15:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>

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		<description><![CDATA[Und da denkt sich der geneigte Leser, wollte er nicht weniger machen? Es hat beruflichen Hintergrund. WBN:DIGITAL ist das Stichwort. Mehr Details im Laufe der Wochze. Hatte ich auch schon mal erwähnt. Zum Artikel über Gowalla sei noch der Pl0gcast #15 empfohlen, unbedingt anhören. Und meinen Workaround für das Lesen von Kindle-Büchern auf dem iPhone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und da denkt sich der geneigte Leser, wollte er nicht weniger machen?</p>
<p>Es hat beruflichen Hintergrund. <a href="http://www.wbn-digital.de/category/blog/">WBN:DIGITAL ist das Stichwort</a>. Mehr Details im Laufe der Wochze. Hatte ich auch schon mal erwähnt. Zum <a href="http://www.wbn-digital.de/2009/10/07/wo-bin-ich-ortsbasierte-angebote-teil-1-gowalla/">Artikel über Gowalla</a> sei noch der <a href="http://www.pl0g.de/wordpress/2009/10/11/pl0gcast-15-wellenreiter/">Pl0gcast #15</a> empfohlen, unbedingt anhören. Und meinen <a href="http://www.wbn-digital.de/2009/10/12/howto-amazon-kindle-bucher-auf-dem-iphone/">Workaround für das Lesen von Kindle-Büchern auf dem iPhone</a> finde ich nach wie vor super.</p>
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		<title>Epetition in der Tagesschau &#8211; als die Kamera aus war&#8230;</title>
		<link>http://sebastiankeil.de/2009/05/08/epetition-in-der-tagesschau-als-die-kamera-aus-war/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 18:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Stilblüten]]></category>
		<category><![CDATA[Verpasste Chance]]></category>
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		<category><![CDATA[guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[petion]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir geht es ähnlich wie dem Popkulturjunkie nachdem ich den Ausschnitt in der Tagesschau gesehen habe. Man muss sich wirklich fragen, was hier passiert. Vielleicht tun wir alle ja Hr. zu Guttenberg auch unrecht, vielleicht ist er gar nicht so und er hat nur schlechte Berater. Aber dieser Kommentar hat es faustdick in sich. Zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir geht es ähnlich wie dem <a href="http://www.popkulturjunkie.de/wp/?p=4306">Popkulturjunkie</a> nachdem ich den <a href="http://netzpolitik.org/2009/online-petition-in-der-tagesschau/">Ausschnitt in der Tagesschau</a> gesehen habe.<br />
<object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/IR9CBl1KN8c&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IR9CBl1KN8c&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object><br />
Man muss sich wirklich fragen, was hier passiert. Vielleicht tun wir alle ja Hr. zu Guttenberg auch unrecht, vielleicht ist er gar nicht so und er hat nur schlechte Berater. Aber dieser Kommentar hat es faustdick in sich. Zum Glück können andere besser Gedanken in Worte fassen, so zum Beispiel auch <a href="http://www.dondahlmann.de/?p=251">Don Dahlmann</a> und <a href="http://www.opensourcepr.de/2009/05/08/wenn-politiker-nicht-zuhoren/">Tapio</a>.</p>
<p>Ergo mach ich das, was ich besser kann, meiner Verzweiflung freien Lauf lassen: Hier kommen die zwei Minuten, die in der Tagesschau nicht gezeigt wurden:<br />
<object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/1POKWM14I64&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1POKWM14I64&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Und in der Tat ist die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3bsa=details%3bpetition=3860">Petition</a> noch bis zum 16.6. offen &#8211; wäre es nicht cool, wenn bis dahin 100.000 Stimmen oder noch mehr zusammen kämen? Vielleicht geschehe dann ja doch mal ein Wunder und Markus oder Don oder Franziska werden mal zu Kerner eingeladen. Mmh, aber der lässt einen auch nicht ausreden&#8230;</p>
<p>Hier noch, der Convenience halber, das herausragende Lego-Video:<br />
<object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/GUT_o23zqdk&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GUT_o23zqdk&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><a href="http://rivva.de/about/http://www.dondahlmann.de/?p=251">Mehr Berichte zum Thema auf rivva</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Internetzensur: Wehret den Anfängen</title>
		<link>http://sebastiankeil.de/2009/04/28/internetzensur-wehret-den-anfangen/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 12:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheint zu spät&#8230; oder doch nicht? Wie können wir die Spreeblick-Demo der vergangenen Woche in noch mehr Wirkungskraft transformieren? Ich möchte dringend hinweisen auf die sehr gute Übersicht von Tapio, bitte auch die Links am Ende anschauen. Und den hervorragenden Text von Jens Scholz: Warum es um Zensur geht Da reiben sich gerade so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es scheint zu spät&#8230; oder doch nicht? Wie können wir die <a href="http://www.spreeblick.com/2009/04/23/online-demo-danke/">Spreeblick-Demo</a> der vergangenen Woche in noch mehr Wirkungskraft transformieren?<br />
</em></p>
<p><em>Ich möchte dringend hinweisen auf die sehr <a href="http://www.opensourcepr.de/2009/04/28/zensursula-rumpelstilzchen/">gute Übersicht von Tapio</a>, bitte auch die Links am Ende anschauen.</em></p>
<p><em>Und den hervorragenden Text von Jens Scholz:</em></p>
<p><strong>Warum es um Zensur geht</strong><br />
Da reiben sich gerade so viele die Hände, daß man eigendlich ein beständiges Rauschen hören müsste. Die Idee, das Thema Kinderpornografie als Popanz vorzuschicken, um das nun geplante Internet-Zensursystem einzuführen war aber auch wirklich eine richtig gute. Hat das ja zuvor mit den Themen Terrorismus und Internet-Kriminalität nicht wirklich hingehauen, kann man hier spitzenmäßig mit dem Holzhammer wedeln und Kritiker einfachst diffamieren, indem man die eigentliche Kritik ignoriert und ihnen vorwirft, sie wollten die Verbreitung von Kinderpornografie schützen. Wie schnell schon der Vorwurf zum beruflichen und gesellschaftlichen Tod führen kann, zeigte man nur wenige Wochen zuvor ja schonmal anschaulich am Exempel Tauss (der übrigens natürlich nicht im Netz &#8220;erwischt&#8221; wurde, sondern über Handykontakte und DVDs per Post).<br />
Aber ich schweife schon wieder &#8211; wie es durch die Wahl dieses Themas ja auch gewünscht ist &#8211; ab.<br />
Denn das Problem, das die Kritiker haben, ist ja natürlich nicht, daß man den Zugang zu Kinderpornografie sperren will, sondern das Sperrinstrumentarium, das man dazu baut. Schaut man sich das an, merkt man schnell: Es geht nicht um Kinderpornos und wie man dagegen vorgeht. Ging es nie.<br />
Es geht um die Installation eines generellen technischen Systems und die generelle Art und Weise, wie es betrieben wird: Es geht darum, daß eine waschechte, diesen Namen zu Recht tragende, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zensur_%28Informationskontrolle%29">Zensur</a> ermöglicht wird. Auch wenn die zunächst gesperrten Websites tatsächlich nur Kinderpornografie beinhalten (was die Liste eigentlich extrem kurz halten müsste) wäre sowohl die Technik, die Verwaltung und sogar die Psychologie installiert, um sofort eine effektive Zensur betreiben zu können.</p>
<p><strong>Technik</strong><br />
Die Provider sollen ihre Nameserver so umbauen, daß Webseiten, die das BKA aussucht und ihnen nennt, nicht erreichbar sind und dem Nutzer bei Aufruf stattdessen eine Sperrseite angezeigt wird. Gleichzeitig soll das BKA jederzeit abrufen könne, welche Nutzer auf Webseiten aus dieser Liste zugreifen wollten und stattdessen auf die Sperrseite geleitet wurden.<br />
Ein normaler Internetnutzer, der seinen Nameserver nicht auf einen freien DNS-Server umstellt, sieht bestimmte Seiten nicht und erhält die Mitteilung, er wolle sich gerade Kinderpornografie ansehen. Ob das stimmt, weiß er nicht und nachprüfen darf er das auch nicht, da ja <a href="http://www.golem.de/9807/1212.html">schon die Suche nach Kinderpornografie strafbar</a> ist. Der Nutzer muss sich in diesem Moment weiterhin im Klaren sein, daß er gerade etwas getan hat, was das BKA als illegal ansieht und als Grund ansehen kann, gegen ihn vorzugehen.<br />
Die allein schon technisch verursachten Risiken für jeden Internetnutzer sind immens, noch dazu, weil man damit auch noch eine perfide Beweisumkehr eingebaut hat: Sie müssen künftig ihre Unschuld beweisen, z.B. daß sie &#8220;versehentlich&#8221; die gesperrte Seite angesteuert haben. Viel Spaß beim Versuch, Richtern TinyUrls, iFrames, Rootkitangriffe, Hidden Scripting und so weiter zu erklären, wenn Sie überhaupt wissen, was das ist.<br />
Die Lösung zunächst: Den <a href="http://www.foebud.org/aboutus/gegen-internetsperren-in-einer-freien-gesellschaft-foebud-richtet-anti-zensur-dns-server-ein">Nameserver umstellen</a>, um sich dieser Gefahr vollständig zu entziehen. Geht <a href="http://www.jensscholz.com/2009/03/internetsperre-umgehen-in-26-sekunden.htm">schnell</a> und kann jeder.<br />
Die Technik ist allerdings interessanterweise das kleinste Problem in dieser ganzen Geschichte. Es gibt Staaten, die in ihren Zensurbemühungen schon wesentlich weiter sind. Die Menschen dort können dennoch sowohl anonym als auch unzensiert das Internet benutzen. Das Internet ist von <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/115/">Nerds</a> gebaut worden. Ein Staat kann da so viel fordern wie er will, er wird das Netz auf technischer Ebene never ever kontrollieren können.</p>
<p><strong>Verwaltung</strong><br />
Hier liegen die springende Punkte, die das Ganze zum Zensurinstrument machen:<br />
1. Die gesperrten Inhalte stehen auf einer Liste, die das BKA direkt und ohne Prüfungsinstanz erstellt und die die Provider möglichst ohne sie anzuschauen zu installieren haben. Es entscheidet kein Richter über den Inhalt, es überprüft keine unabhängige Institution über die Rechtmäßigkeit, es gibt keine Regelung, wie Adressen überhaupt wieder von der Liste gelöscht werden könnten. Die Polizei, die Verbrecher verfolgt, bestimmt, welcher Wunsch nach welcher Information ein Verbrechen ist. Vorab zu definieren, was ein Verbrechen ist und hinterher darüber zu entscheiden, ob ein Verbrechen begangen wurde ist aber nicht Aufgabe der Polizei.<br />
2. Die Liste ist geheim. So lange diese Liste nicht in die Öffentlichkeit gerät kann alles drinstehen und nichts davon muss gerechtfertigt werden. Wer das in Frage stellt wird zum Verdächtigen. Wie Zensur in Reinform eben funktioniert.<br />
3. Der Gesetzentwurf ist schwammig genug, daß das BKA im Prinzip alles in die Liste setzen kann. Da im Web jeder Inhalt nur einen Klick weiter vom letzten entfernt ist und das Gesetz möchte, daß auch &#8220;mittelbare&#8221; Seiten gesperrt werden können, kann somit de facto auch <em>jede</em> Seite gesperrt werden.<br />
4. Das System soll die direkte <a href="http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-Regierung-erwaegt-Echtzeitueberwachung-der-Stoppschild-Zugriffe--/meldung/136769">Verfolgung von Zugriffen</a> erlauben. es wird nicht nur gesperrt, sondern es kann auch nachgeschaut werden, wer sich die gesperrten Seiten ansehen will. Dies kann dann Anlass für verdeckte Überwachungen, Hausdurchsuchungen und andere existenzbedrohende Vorgänge sein.<br />
Die Staatsanwälte dieses Landes üben ja seit einiger Zeit kräftig an der Vorverurteilungsfront, indem Sie inzwischen gerne mal Pressemitteilungen über eingeleitete Verfahren rausgeben und die Presse direkt zu möglichst spektakulär und öffentlichkeitswirksam inszenierten Verhaftungen mitnehmen (Zumwinkel, Tauss, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/was-medien-berichten-duerfen-muessen/">Frau B.</a>).</p>
<p><strong>Psychologie</strong><br />
Womit wir schon beim gewünschten Effekt von Zensur sind: Die Einführung der Schere im Kopf. Die <a href="http://www.mela.de/archives/1002-Schere-im-Kopf.html">wirksame Selbstzensur</a>, weil man nicht weiß, was eventuell passiert, wenn man zu laut und deutlich Kritik äußert. Die Geheimhaltung der Sperrliste und ihre völlige Unverbindlichkeit durch das Fehlen jeglicher Kontolle ist ein bewußt eingesetzes Instrument, um Verunsicherung zu erzeugen.<br />
Ein anderes ist die Verknüpfung mit dem Thema Kinderpornografie, womit wir wieder am Beginn dieses Artikels wären. Man weiß ja inzwischen, daß auch nur der leiseste Ruch, man könnte eventuell irgendwas mit Kindesmissbrauch und Pädophilen zu tun haben, die <a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc%7EE213402745D034DD2985EC4BEB52EEB38%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Existenz vernichten</a> kann, selbst wenn hinterher rauskommt, daß tatsächlich nichts an den Vorwürfen dran war. Wie <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/11/20/aktion-himmel-keine-verurteilungen-aber-ein-erfolg/">nahezu generell nichts rauskommt</a>. Das ist ein so extrem starkes und wirksames Druckmittel, was natürlich beispielsweise ein Herr Gorny sofort erkennt, weil <em>sein</em> Versuch, diese Schere im Kopf einzuführen (durch den Versuch, Filesharing als schreckliches Verbrechen zu diskriminieren), wirkungslos blieb und er sich nun an den besser funktionierenden <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/04/22/dieter-gorny-wunscht-sperren-von-torrent-seiten-ich-bin-dann-mal-in-der-piratenpartei/">Trigger dranhängt</a> (indem er Urheberrechtsverletzung mit Kindesmissbrauch gleichsetzt).<br />
Die Justizministerin <a href="http://www.abendblatt.de/daten/2009/04/23/1132859.html">gibt dann noch Tipps</a> in die richtigen Richtungen, die natürlich <a href="http://www.heise.de/ct/Medienrechtsforum-Forderungen-nach-Ausweitung-von-Internetsperren--/news/meldung/136764">prompt reagieren</a>. Überhaupt, das mal ganz nebenbei, finde ich es immer wieder seltsam, daß Frau Zypries immer wieder als Warnerin vermittelt wird. Dabei war &#8211; so <a href="http://www.die-topnews.de/strafe-bei-versuchtem-zugriff-auf-kinderporno-seiten-gefordert-348331">sagt sie zumindest</a> &#8211; sie es, die den Gesetzentwurf gegenüber dem Vorabvertrag von Frau von der Leyen verschärfen ließ und dieser nun schon den Zugriff auf Stopp-Seiten verfolgen lassen will.</p>
<p>Um die Frage zu beantworten, warum und wann es in einer Gesellschaft überhaupt dazu kommen kann, daß ein Teil davon meint, einen solchen Eingriff vornehmen zu müssen und der andere Teil (zu dem ich u.a. mich zähle) darin ein so massives Unrecht sieht, das es zu bekämpfen gilt, kann man sich bitte den Artikel &#8220;<a href="http://netzpolitik.org/2009/der-kampf-der-kulturen/">Kampf der Kulturen</a>&#8221; drüben bei netzpolitik.org durchlesen.</p>
<p>(<a href="http://www.jensscholz.com/2009/04/warum-es-um-zensur-geht.htm">Original bei jensscholz.com</a>)</p>
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		<title>Re:publica 09 – Shift happens. In einigen Köpfen mehr als in anderen</title>
		<link>http://sebastiankeil.de/2009/04/06/republica-09-%e2%80%93-shift-happens-in-einigen-kopfen-mehr-als-in-anderen/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 11:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Für mich haben sich die zwei Tage Berlin voll gelohnt. Punkt. Ich versuche mal, die ganzen kritischen Kommentare von anderen Bloggern auszublenden, denn ich habe die von Spreeblick und newthinking organisierte 3. re-publica anders wahr genommen. Vielleicht liegt das daran, dass ich meine eigene Agenda hatte und nicht gekommen war, um mich berieseln zu lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich haben sich die zwei Tage Berlin voll gelohnt. Punkt. Ich versuche mal, die ganzen kritischen Kommentare von anderen Bloggern auszublenden, denn ich habe die von Spreeblick und newthinking organisierte 3. re-publica anders wahr genommen. Vielleicht liegt das daran, dass ich meine eigene Agenda hatte und nicht gekommen war, um mich berieseln zu lassen. Vielleicht daran, dass das Wetter super war. Vielleicht auch daran, dass das WiFi nicht funktioniert und die Ablenkung von den Vorträgen gering war.</p>
<p>Über den Präsentationsstil von Lawrence Lessig wurde schon viel geschrieben. Schön, wenn es dennoch der Inhalt ist, der heraussticht. Und um so besser, wenn der Call-to-Action auf fruchtbaren Boden fällt. Ich werde also an &#8230; schreiben und ich hoffe, viele andere werden das auch tun. Wie erwartetet haben Markus Beckedahl und sein Team dafür alles schon vorbereitet. Mitmachen.<br />
&lt;Einschub&gt; Es geht um die zur Abstimmung stehende Verlängerung des Urheberrechts von 50 auf 95 Jahre. Dies macht keinen Sinn&#8230;<br />
&#8230;weil durch die Verlängerung nur die ohnehin schon reichen Künstler profitieren würden, die, deren Musik auch 50 Jahre nach ihrem Tod noch gespielt wird.<br />
&#8230;weil die Musik die in Vergessenheit geraten ist, aufgrund von Urheberrechten nicht so einfach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann, weiter in Vergessenheit gerät, und nach 95 Jahren die Speichermedien des 20. Jahrhundert versagen werden.<br />
&lt;/Einschub&gt;<br />
Von Cory Doctorow hatte ich nicht unbedingt ein Vorstellung, diese wurde übertroffen <img src='http://sebastiankeil.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Logisch, witzig und emotional sprach auch er über Kopien, Copyright, intrinsische Design-Fehler und verließ ebenfalls mit einem Call-to-Action die Bühne, nämlich das <a href="http://netzpolitik.org/2009/jetzt-handeln-das-internet-im-telekom-paket-retten/">Telekom-Paket</a> zu stoppen.<br />
Ich habe erst mal einen Termin mit Markus Beckedahl gemacht, ein Kanal 14-Interview wird hoffentlich bald folgen.</p>
<p>Ich habe auch zwei Kritikpunkte, die haben aber nichts mit WiFi oder angeblicher Selbstbeweihräucherung zu tun. In der Kalkscheune gab es schlicht zu wenig Mülleimer und ich vermisste das ständig auf Monitoren angezeigte Programm. Meinetwegen hätte auch ein Poster gereicht, aber hier wäre Old School mehr gewesen.</p>
<p>Ein kleiner Hinweis sei mir gestattet, und nicht nur, weil ich Englisch studiert habe.</p>
<p><a href="http://twitter.com/planetsab/status/1438332739"><img class="alignleft size-medium wp-image-1055" title="bild-4" src="http://sebastiankeil.de/wp-content/uploads/bild-4-300x199.png" alt="bild-4" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Und dann war da noch Poken. Ich hab das Ding ehrlich gesagt noch nicht an den Computer angeschlossen. Aber morgen mal dem Chef davon erzählen.</p>
<p>Und der &#8220;Freitag&#8221;. Ich habe die verteilte Ausgabe mitgenommen, mit dem Versprechen (mir gegeben), sie auch zu lesen. Hat keine 10 Minuten gedauert.</p>
<p>Weitere Blog-Artikel zur re:publica (Auswahl), da kann man dann auch den Spagat zwischen &#8220;Nix neues. Selbstbeweihräucherung. Kein WLAN&#8221; bis zu &#8220;Lästern ohne selbst besser machen ist doof&#8221; verfolgen. Im Endeffekt ist so ne Konferenz aber wie ein RSS-Feed. Man muss nicht hingehen. Man muss sogar noch nicht mal drüber lesen&#8230;</p>
<p><a href="http://wirres.net/article/articleview/5172/1/6/">Ix</a><br />
<a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2088">Thomas Knüwer</a><br />
<a href="http://brainblogger.de/2009/04/republica-09-we-dont-need-no-conferences/">Patrick Breitenbach</a><br />
<a href="http://www.dondahlmann.de/?p=177">Don Dahlmann</a><br />
<a href="http://maeandertal.de/blog/?p=15">Mäandertal</a><br />
<a href="http://blog.fefe.de/?ts=b72d33d5">Fefe</a><br />
<a href="http://carta.info/7404/thats-shift-baby/">Carta</a><br />
<a href="http://www.dnews.de/kolumnen/16358/wie-relevant-ist-die-republica-.html">D-News<br />
</a><a href="http://www.spindoktor.de/2009/04/republica-die-deutsche-bloggerszene.html">Spindoctor<br />
</a><a href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/3607-Unsortiertes-zur-republica-09.html">Oliver Gassner</a></p>
<p>Fazit von Johnny:<br />
<object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/a--JffZRt6U&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/a--JffZRt6U&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Political Links</title>
		<link>http://sebastiankeil.de/2009/03/01/political-links/</link>
		<comments>http://sebastiankeil.de/2009/03/01/political-links/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 19:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[What a great idea (via David Weinberger): US government agencies are required to use RSS to report on the stimulus money they give out. So everybody can easily stay informed! I finally finished reading what must me the longest and worst formatted piece I ever read online, the Oral History of the Bush White House [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>What a great idea (<a href="http://www.hyperorg.com/blogger/2009/02/21/government-mandates-stimulus-outlays-be-rssed/">via David Weinberger</a>): US government agencies are required to use RSS to report on the stimulus money they give out. So everybody can easily stay informed!</p>
<p>I finally finished reading what must me the longest and worst formatted piece I ever read online, <a href="http://www.vanityfair.com/politics/features/2009/02/bush-oral-history200902?printable=true&amp;currentPage=all">the Oral History of the Bush White House (Vanity Fair)</a>. Here is my favorite quote:<br />
<blockquote>The contrast with having briefed his father and Clinton and Gore was so marked. And to be told, frankly, early in the administration, by Condi Rice and [her deputy] Steve Hadley, you know, Don’t give the president a lot of long memos, he’s not a big reader—well, shit. I mean, the president of the United States is not a big reader?</p></blockquote>
<p><a href="http://www.ognibeni.de/2009/02/the-financial-crisis-explained-in-plain-english/">The Financial Crisis in Plain English</a> (via Bjoern Ognibeni). Great video on how it all fell apart.</p>
<p>
<div class="zemanta-pixie"><img class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/pixy.gif?x-id=34bf3a23-0447-43a9-a2ba-a887b561de5c" /></div>
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		<title>Brief an Waldermann</title>
		<link>http://sebastiankeil.de/2009/02/11/brief-an-waldermann/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 09:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Einmal drüber geschlafen denke ich nach wie vor, dass der Artikel auf SpOn gestern nicht in den früheren Qualitätsstandard des Spiegels passt. Inzwischen gibt es auch jede Menge andere Kommentare dazu: Klima-Lügendetektor, Energynet, Arlesheim Reloaded, Zettels Raum, Citeco, Kaboom, Die Achse des Guten, Clean Thinking, Daburna, Side Effects, Green Renaissance, Flüchtige Notizen, Ruhestörung Wie schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal <a href="http://sebastiankeil.wordpress.com/2009/02/10/grober-unfug-am-journalismus-und-klimawandel/">drüber geschlafen</a> denke ich nach wie vor, dass der <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,606532,00.html">Artikel auf SpOn</a> gestern nicht in den früheren Qualitätsstandard des Spiegels passt. Inzwischen gibt es auch jede Menge andere Kommentare dazu:</p>
<p><a href="http://www.klima-luegendetektor.de/2009/02/11/spiegelonline-wie-don-quijote-gegen-windrader/">Klima-Lügendetektor</a>,<a href="http://www.energynet.de/2009/02/10/spiegel-schreibt-wind-und-solarstrom-wieder-mal-schlecht/"> Energynet</a>, <a href="http://www.arlesheimreloaded.ch/article/klimawandel_/">Arlesheim Reloaded</a>, <a href="http://zettelsraum.blogspot.com/2009/02/deutschland-im-oko-wurgegriff-15.html">Zettels Raum</a>, <a href="http://citeco.blogspot.com/2009/02/eeg-der-spiegel-und-co2-emissionshandel.html">Citeco</a>, <a href="http://kaboom.myblog.de/kaboom/art/299757836">Kaboom</a>, <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ende_einer_legende_teil_1/">Die Achse des Guten</a>, <a href="http://www.cleanthinking.de/der-spiegel-windkraft-schlecht/421/">Clean Thinking</a>, <a href="http://www.daburna.de/blog/2009/02/10/39-prozent-strom-aus-windkraft-in-mv/">Daburna</a>, <a href="http://litart.twoday.net/stories/5507334/">Side Effects</a>, <a href="http://greenren.wordpress.com/2009/02/11/spieglein-spieglein-an-der-wand-windkraft">Green Renaissance</a>, <a href="http://fluechtigenotizen.wordpress.com/2009/02/10/emissionen-windkraf/">Flüchtige Notizen</a>, <a href="http://ruhestoerung.net/nachhaltig/umwelt/nur-so-ein-paar-gedanken-zur-diskussionskultur/">Ruhestörung</a></p>
<p><strong>Wie schon angedeutet, hat Anselm Waldermann mit geemailt. Hier der Text:</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Keil,<br />
mit Interesse habe ich Ihre Anmerkungen zum heutigen Artikel auf SPIEGEL ONLINE gelesen (http://sebastiankeil.wordpress.com/2009/02/10/grober-unfug-am-journalismus-und-klimawandel/).</p>
<p>Erlauben Sie mir dazu allerdings eine Klarstellung: Weder ich als Redakteur noch die Redaktion von SPIEGEL ONLINE als Ganze werden von der &#8220;Lobby der Energieunternehmen&#8221; bezahlt.</p>
<p>Wie Sie sicherlich bemerkt haben, sind die Hauptquellen meines Artikels die Grünen und die Branche der erneuerbaren Energien selbst. Darüber hinaus zitiere ich einen Sozialdemokraten, der keinen Zweifel daran lässt, wer durch den geltenden Emissionshandel am meisten profitiert: die großen Stromkonzerne. Eben dies wird in dem Artikel deutlich kritisiert.</p>
<p>Daneben muss es allerdings auch erlaubt sein, in Richtung Ökoenergien kritische Fragen zu stellen. Tatsache ist nun einmal, dass durch den Zubau eines Windrades in Deutschland aus den genannten Gründen kein einziges Gramm CO2 eingespart wird. Diesen Zusammenhang gibt, wie berichtet, auch der Bundesverband erneuerbare Energien zu. Dass die Branche sich öffentlich als Klimaschützer feiert, ist damit zumindest fragwürdig.</p>
<p>Zu Recht weisen Sie darauf hin, dass das Hauptproblem nicht das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz ist, sondern der EU-weite Emissionshandel. Eben dies wird aber auch in dem Artikel auf SPIEGEL ONLINE deutlich &#8211; und zwar gleich an mehreren Stellen.</p>
<p>Lassen Sie mich abschließend hinzufügen, dass Ökostrom &#8211; von der Klimadebatte abgesehen &#8211; unbenommen große Vorteile mit sich bringt. Dies gilt für den von der Branche erzielten technologischen Fortschritt ebenso wie für die geschaffenen Arbeitsplätze. Vor allem jedoch macht Ökostrom Deutschland unabhängiger von Energieimporten &#8211; ein Argument, das der SPIEGEL-ONLINE-Artikel an prominenter Stelle anführt.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte mit diesen Ausführungen mögliche Irritationen ausräumen und verbleibe</p>
<p>mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Anselm Waldermann</p>
<p><strong> Hier ist meine Antwort an ihn:</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Waldermann,<br />
vielen Dank für Ihre Email. Meine Antwort werde ich bloggen, darf ich im Sinne der Vollständigkeit Ihre Ausführungen ebenfalls publizieren?</p>
<p>1. Sie werden nicht von der Lobby der Energieunternehmen bezahlt, dass ist gut zu wissen.<br />
2. Niemand zweifelt Ihre Quellen an.<br />
3. Niemand hat etwas dagegen, wenn kritische Fragen in Richtung Ökoenergien gestellt werden. Ich störe mich allerdings an den von Ihnen aufgestellten Kausalketten. Zu behaupten, dass durch den Bau von Windrädern kein CO2 eingespart wird ist aus ihrer Sicht vielleicht richtig, aus meiner Sicht jedoch einfach schlechter Journalismus. Sie benutzen ein schwaches, aufmerksamkeitstarkes Argument, um ihre These zu unterstützen.<br />
A. Windräder und Solaranlagen werden nicht gebaut, um günstig CO2 einzusparen, sondern um sauberen, CO2-neutralen, und vor allem nachhaltig ressourcenschonend Strom zu generieren.<br />
B. Auch wenn die CO2-Bilanz von Windrädern und Solaranlagen, wenn man die Produktion etc mit einbezieht nicht gleich &#8220;0&#8243; ist, ist sie doch sehr gering. Wenn Sie sagen, hier wird kein CO2 eingespart ist das irreführend &#8211; es wird bei der Stromgewinnung gar nicht erst CO2 verursacht!<br />
C. Sie hätten hier einen schönen Artikel über das Für und vor allem das Wider des EEG schreiben können, statt dessen haben Sie sich für die einfache Headline entschieden. Und das löst bei mir Irritationen aus, die Sie mit den von Ihnen geschilderten Punkten nicht ausräumen können.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Sebastian Keil</p>
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		<title>Reading list for 2009 (enough with the resolutions already)</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 12:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Und sonst so]]></category>

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		<description><![CDATA[As you may remember, we will be moving in spring 2010 and we want to trim down the number of boxes of stuff to be moved. A good place to start is books, we own a lot. And I mean, a lot. One way to go about it, is stop buying new books and reading [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>As you may remember, we will be moving in spring 2010 and we want to trim down the number of boxes of stuff to be moved. A good place to start is books, we own a lot. And I mean, a lot. <br />One way to go about it, is stop buying new books and reading the ones we have and didn&#8217;t get to yet. Another is to <a href="http://de.bookmooch.com">bookmooch</a> and a third is to give books away. We&#8217;ll do all these. <br />As I went through the shelves (books are standing in double rows) to fill a box to go in the attic, to make room for the books lying around elsewhere, I created a little &#8220;books on reserve&#8221; shelf (Handapparat aus der Uni), with books I really need to get to and intend to read this year.</p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/43165918@N00/3163098526/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3263/3163098526_aeb31d727a.jpg?v=1230984504" alt="2009 book shelf by you." title="" class="reflect" height="500" width="375" /></a></p>
<p>Here is the complete list:<br />Macolm Gladwell &#8211; Outliers<br /><span class="ptBrand">Carlos Ruiz Zafón &#8211; </span>Shadows of the Wind<br />Wallace Stegner &#8211; Crossing to Safety<br />John Irving &#8211; Until I Find You<br />Siri Hustvedt &#8211; Sorrows of an American<br />Dan&amp;Chip Heath &#8211; Made to Stick<br />Paul Auster &#8211; Book of Illusions<br />Richard Powers &#8211; The Time of Our Singing<br />Jasper Fforde &#8211; Eyre Affair<br />Joseph Jaffe &#8211; Join the Conversation<br /><span class="ptBrand">W. Chan Kim and Renée Mauborgne &#8211; Blue Ocean Strategy</span><br />David Foster Wallace &#8211; Infinte Jest<br />Siri Hustvest &#8211; Enchantment of Lily Dahl<br />Hermann Scheer &#8211; Energie Autonomie<br />Dan Tapscott &#8211; Wikinomics<br />Sten Nadolny &#8211; Discovery of Slowliness (*)<br />Ken Follett &#8211; Pillars of the Earth<br />Charles Frazier &#8211; Thirteen Moons<br />Nick Hornby &#8211; Slam<br />Jonathon Franzen &#8211; The Corrections (*)<br />McCarthy &#8211; McCarthy&#8217;s Bar<br />Harper Lee &#8211; To Kill a Mockingbird (*)<br />Jonathan Safran Foer &#8211; Extremely Loud &amp; Incredibly Close<br />Paul Auster &#8211; Oracle Night (*)<br />Naomi Klein &#8211; Shock Doctrin<br />*=reread</p>
<p>That&#8217;s 23 books, more than two weeks per book which should be manageable. The number of business books seems low, but you can add to that 1-2 books I will still get for Christmas and 1-2 I intend to pick-up as the year progresses, depending of what comes out and my way. And course Lee Child &#8211; Nothing to Lose once that comes out as paperback. <br />The Irving tome, Shock Doctrine and Infinite Jest look scary thick, but what&#8217;s a guy to do.</p>
<p>However, I have finally started to read Stephen D. Frank&#8217;s <a href="http://www.amazon.com/Evelyn-Seven-Day-Reading-Learning-Program/dp/1566194024/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1230987225&amp;sr=8-1">The Evelyn Wood Seven-Day Speed Reading and Learning Programm</a>, a book I had lying around for years. Last night&#8217;s speed was 580 words per minute, faster than average they say, but they are striving for at least 1.500 words per minute. That sounds scary too. </p>
<p>Have a great 2009!</p>
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		<title>Zukunft der Zeitungen? Ein Blick auf die Online-Gegenwart</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 10:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen wurde viel über die Zukunft von Zeitung, Journalisten und Medien im Allgemeinen geschrieben. Vielleicht ein Anlass, sich den Status Quo auszugsweise mal anzuschauen. Warum SpOn immer noch eine meiner ersten Anlaufstellen ist, ich kann es nicht sagen. Gewohnheit? Die Headlines? Viel Info auf einer Seite? Aber ich bin gewillt, mich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen wurde viel über die Zukunft von <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1967">Zeitung</a>, <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1981">Journalisten</a> und <a href="http://carta.info/2477/neue-freiheit/">Medien</a> im Allgemeinen geschrieben. Vielleicht ein Anlass, sich den Status Quo auszugsweise mal anzuschauen. Warum SpOn immer noch eine meiner ersten Anlaufstellen ist, ich kann es nicht sagen. Gewohnheit? Die Headlines? Viel Info auf einer Seite? Aber ich bin gewillt, mich zu verändern, habe also mal geschaut, wie die Tageszeitungen auf meinem iPhone aussehen.</p>
<p>Die Hälfte der Prüflinge haben mich automatisch auf eine spezielle Handy-Version weitergeleitet:<br />
<a href="http://flickr.com/photos/43165918@N00/3095511250/"></a><a title="IMG_0008.PNG"><img class="pc_img" src="http://farm4.static.flickr.com/3076/3095511250_ac4aa75c47_m.jpg" alt="IMG_0008.PNG" width="160" height="240" /></a><a href="http://flickr.com/photos/43165918@N00/3095511310/"></a><a title="IMG_0009.PNG"><img class="pc_img" src="http://farm4.static.flickr.com/3183/3095511310_9c62acd4f4_m.jpg" alt="IMG_0009.PNG" width="160" height="240" /></a><a title="IMG_0009.PNG" href="http://flickr.com/photos/43165918@N00/3095511310/"></a><a title="IMG_0010.PNG" href="http://flickr.com/photos/43165918@N00/3094669959/"></a><a title="IMG_0011.PNG" href="http://flickr.com/photos/43165918@N00/3095511412/"><img class="pc_img" src="http://farm4.static.flickr.com/3041/3095511412_77fb757f18_m.jpg" alt="IMG_0011.PNG" width="160" height="240" /></a></p>
<p>Ausnahmen, Die ZEIT, die Süddeutsche und die taz:<br />
<a href="http://flickr.com/photos/43165918@N00/3094669823/"></a><a href="http://flickr.com/photos/43165918@N00/3095511146/"></a><a title="IMG_0006.PNG"><img class="pc_img" src="http://farm4.static.flickr.com/3260/3095511146_5606d33160_m.jpg" alt="IMG_0006.PNG" width="160" height="240" /></a><span class="photo_container pc_m"><a title="IMG_0007.PNG"><img class="pc_img" src="http://farm4.static.flickr.com/3212/3094669823_eb47732003_m.jpg" alt="IMG_0007.PNG" width="160" height="240" /></a></span><a title="IMG_0010.PNG" href="http://flickr.com/photos/43165918@N00/3094669959/"><img class="pc_img" src="http://farm4.static.flickr.com/3274/3094669959_378a999779_m.jpg" alt="IMG_0010.PNG" width="160" height="240" /></a><br />
<span class="photo_container pc_m"><br />
Hier muss man die entsprechende mobile Version aufrufen:<br />
</span><a href="http://flickr.com/photos/43165918@N00/3094670121/"></a><a title="IMG_0013.PNG"><img class="pc_img" src="http://farm4.static.flickr.com/3154/3094670121_a2d8d2e090_m.jpg" alt="IMG_0013.PNG" width="160" height="240" /></a><span class="photo_container pc_m"><a title="IMG_0012.PNG" href="http://flickr.com/photos/43165918@N00/3095511440/"><img class="pc_img" src="http://farm4.static.flickr.com/3166/3095511440_93e6745af4_m.jpg" alt="IMG_0012.PNG" width="160" height="240" /></a></span></p>
<p>Ich finde allerdings, die normale Darstellung von zeit.de fast besser als die iPhone Version.</p>
<p>Technisch sind also fast alle Anbieter in der Lage, ihre Inhalte aufbereitet zu verteilen, die Sache hat allerdings einen Haken.</p>
<p>Es wird der selbe Fehler gemacht, wie oft bei PowerPoint. Es wird sich in vorgegebenen Bahnen bewegt. Bahnen, deren Weg leider nicht dem Inhalt untergeordnet ist. Wir können, also machen wir. Zu wenig wird darüber nachgedacht, wie man den nächsten Schritt geht, statt der Technik hinterher zu hinken.<br />
Das iPhone bietet sich an für diese reduzierten Spalten, aber ist das wirklich sinnvoll? Sind die kaum erkennbaren Rubriken unter dem ZEIT-Logo nicht etwas veraltet? Wäre es nicht viel sinnvoller, wenn man die Ressorts seitlich verschiebt? Oder die Darstellung im Artikel switchen kann? Oder sich das Verhalten der Seite beim Drehen des Telefons ändert?<br />
Geht alles nur in einer iPhone App? Ja, und?</p>
<p>Don&#8217;t fucking work with what&#8217;s already been done, work with what you&#8217;d like to see!</p>
<p class="technorati-tags"><a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/zeit">zeit</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/sueddeutsche">sueddeutsche</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/faz">faz</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/fr">fr</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/taz">taz</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/spiegel">spiegel</a>, <a rel="tag" href="http://technorati.com/tag/zeitung">zeitung</a></p>
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		<title>Die Finanzkrise in Worten</title>
		<link>http://sebastiankeil.de/2008/12/05/die-finanzkrise-in-worten/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 15:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil es ein wirklich guter Artikel ist, auch sehr schön geschrieben (fast wünsche ich mir diese Zeit-Seite als Print-Exemplar) nicht nur per Google Reader &#8220;Share&#8221; sondern mit echtem Link: Finanzkrise: Die Neuverteilung der verschwundenen Milliarden(via Basic Thinking)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil es ein wirklich guter Artikel ist, auch sehr schön geschrieben (fast wünsche ich mir diese Zeit-Seite als Print-Exemplar) nicht nur per Google Reader &#8220;Share&#8221; sondern mit echtem Link:</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2008/49/DOS-Wo-steckt-das-Geld">Finanzkrise: Die Neuverteilung der verschwundenen Milliarden</a><br />(via <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/12/04/finanzkrise-super-erklaert/#">Basic Thinking</a>)</p>
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		<title>Packungshinweis: Wir befinden uns im Wahlkampf</title>
		<link>http://sebastiankeil.de/2008/12/05/packungshinweis-wir-befinden-uns-im-wahlkampf/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 09:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine Erinnerung an alle: Absolut alles, was von jetzt an in Deutschland passiert, trägt den Wahlkampfmantel. Steuersenkungen vs. Gutschein, Arbeitslosenzahlen, Deutsche Sprache usw. Interessanterweise gelingt es den Themen bisher nicht, sich nachhaltig in den Medien zu halten. Lediglich Negativbeispiele wie der hessische Obama kommen mir nachhaltig entgegengeschwappt.Ich wage mal eine wahnwitzige Prognose. Das was jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Erinnerung an alle: Absolut alles, was von jetzt an in Deutschland passiert, trägt den Wahlkampfmantel. Steuersenkungen vs. Gutschein, Arbeitslosenzahlen, Deutsche Sprache usw. Interessanterweise gelingt es den Themen bisher nicht, sich nachhaltig in den Medien zu halten. Lediglich Negativbeispiele wie der hessische Obama kommen mir nachhaltig entgegengeschwappt.<br />Ich wage mal eine wahnwitzige Prognose. Das was jetzt in Eimsbüttel passiert, wird uns bis zum Wahltag auch noch auf Bundesebene begegnen. Da werden Politiker den Sharping machen, meinetwegen auch den Engholm. Inhaltlich relevante Nachrichten werden eine Halbwertzeit von 48 Stunden haben, weil die Politikter leider immer noch nicht verstehen, wie sie die Wähler erreichen, und schon gar nicht, dass sie eigentlich gewählt sind, um die Interessen selbiger zu vertreten. <br />Leider, leider folgt daraus für die nächsten vier Jahre &#8220;same old, same old&#8221; mit allein Angela Merkel als Lachender. Der Schritt zum noch-mehr-Parteien-System wird kommen, und dann wird man erst recht nicht mehr wissen, wer für was steht. Geschweige denn die Politiker einen Rahmen zur Regierungsbildung haben. Finanzkrise, pah.</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
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